Letzter! Ikone Hofmann darf Rapid-Trainer bleiben

Amateure-Trainer Steffen Hofmann.
Amateure-Trainer Steffen Hofmann.Gepa
Steffen Hofmann liegt mit den Rapid Amateuren am letzten Platz der 2. Liga, soll die jungen Hütteldorfer aber auch weiterhin trainieren.

Sechs Punkte aus 13 Spielen! Die Herbstsaison in der 2. Liga ist für die Rapid Amateure alles andere als nach Wunsch verlaufen. Die Hütteldorfer überwintern auf dem letzten Platz, noch hinter den Amateuren von Stadtrivale Austria Wien, der bei acht Zählern hält.

Klub-Ikone Steffen Hofmann wird das Team trotzdem auch im Frühjahr weiterbetreuen. Aus dem Interimstrainer wird eine grün-weiße Dauerlösung. Mit einer neuen Verstärkung: Jürgen Kerber rückt vom U18-Team als Co-Trainer zu den Amateuren auf. 

Den Hofmann-Verbleib bestätigte Sportchef Zoran Barisic im "Kurier": "Ich glaube, dass das sowohl für die beteiligten Personen als auch für den Verein die beste Lösung ist. Steffen wird diese Erfahrung extrem weiterbringen."

Der Geschäftsführer weiß, dass sich die Bilanz von Hofmann nicht gut liest. Er betont aber: "Aufgrund von Verletzungen und Corona-Fällen haben am Ende 16-jährige Kinder gegen erwachsene Profis gespielt. Da bitte ich schon um Verständnis für unsere Ergebnisse."

Das wird sich wohl auch im Frühjahr nicht groß ändern. Aufgrund der finanziell angespannten Lage sind keine Neuverpflichtungen geplant. Auch deshalb sei Hofmann der richtige Mann für den Job: "Die Jungen machen jetzt so große Schritte, das müssen sie auch. Deswegen gibt es auch keinen Grund, uns geschlagen zu geben. Aber wenn wir wieder in die Ostliga absteigen sollten, ist das eben so."

Der 40-Jährige hatte das Amt kurz vor Saisonbeginn spontan übernommen, nachdem Zeljko Radovic den Verein verlassen hatte. Hofmann war zuvor als Talente-Manager aktiv.

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