Drama um den 12-jährigen Levi! Der Bub aus dem australischen Bundesstaat Victoria spielte im Garten seines Hauses mit einem Feuerzeug, als ein Funke auf seinen Pullover übersprang, heißt es laut australischen Medienberichten. Der Pulli ging sofort in Flammen auf – der Australier erlitt dabei schwere Verbrennungen dritten Grades.
Seine 14-jährige Schwester Megan reagierte zum Glück schnell und löschte die Flammen mit dem Gartenschlauch. Damit rettete sie ihrem kleinen Bruder vermutlich das Leben.
Levi wurde umgehend mit einem Helikopter in ein Kinderspital in Melbourne geflogen, wo er sofort operiert wurde. Neben den schweren Verbrennungen am Oberkörper und unter den Achseln erlitt Levi auch leichte Verbrennungen im Gesicht und an den Händen, die er sich beim Versuch zuzog, den Pullover auszuziehen.
Laut seiner Mutter, Amie Presland, bestand der Pullover aus synthetischem Material, das extrem leicht entflammbar ist. "Er hat das Feuerzeug nur ein paar Mal betätigt und plötzlich brannte sein Pullover", erklärte sie. Levi selbst sagte, er fühle sich trotz allem "ganz gut".
Nach der ersten Notoperation musste Levi bereits acht weitere Eingriffe, darunter auch Hauttransplantationen, durchlaufen. Für die medizinische Versorgung und Rehabilitation des Buben wurde eine Spendenkampagne ins Leben gerufen, da seine Eltern, Amie und Mark Presland, aufgrund der ständigen Anwesenheit im Spital nicht arbeiten können. Ein Freund der Familie, Stephen Ritchie, erklärte, dass die finanzielle Situation der Familie besonders belastend sei, da sie ihr kleines Unternehmen wegen der Pandemie schließen mussten.
Levis Familie möchte nun auf die Gefahren synthetischer Kleidung aufmerksam machen. Polyester und andere Kunststoffe wie Nylon können im Brandfall schmelzen und so schwere Verletzungen verursachen. Eltern wird geraten, auf Kleidung mit niedriger Brandgefahr zu achten.