Libanon will Kino-Verbot von "Wonder Woman"

Weil Hauptdarstellerin Gal Gadot aus Israel stammt, werden im Libanon Stimmen laut, die den Film aus den Kinos verbannen wollen.

Technisch gesehen befinden sich die beiden Nahost-Länder im Krieg. Im Libanon gibt es deswegen auch ein Gesetz, das den Boykott von Produkten aus Israel vorsieht.

Das soll nun auch bei der DC Comic-Verfilmung "Wonder Woman" zum Tragen kommen. Wie der "Daily Star" berichtet, ließ das libanesische Wirtschafts- und Handelsministerium ausrichten, alles Mögliche dafür zu tun, den Film aus dem Land fernzuhalten.

Der Grund dafür ist Gal Gadot, die 32-jährige Hauptdarstellerin. Sie wurde in Israel geboren und erlangte im Jahr 2004 durch den Titel der Miss Israel Bekanntheit.

"Grauenvolle Taten der Hamas"

Speziell ihr Dienst in der israelischen Armee ist den Filmgegnern im Libanon ein Dorn im Auge. Auf Facebook hat sie in der Vergangenheit über die "grauenvollen Taten der Hamas" geschrieben.

Obwohl sie auch in einigen der "Fast and Furious"-Teilen mitspielt, wurden diese im Libanon nicht beanstandet. "Batman vs. Superman", in dem sie schon als "Wonder Woman" zu sehen war, sollte hingegen verbannt werden. Doch der schaffte es in die libanesischen Kinos.

(baf)

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