Edle Opernballrobe

Lidia Baich: "Wollte etwas ohne Muster, ohne Glitzer"

Nur noch wenige Tage bis zum Wiener Opernball am 12. Februar. Lidia Baich zeigt schon jetzt, in welcher Robe sie strahlen wird.
Romina Colerus
06.02.2026, 05:00
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Wenn Lidia Baich (44) am 12. Februar über die Feststiege schreitet, ist eines fix: Alle Blicke sind auf sie gerichtet. Die Star-Geigerin zeigt heuer beim Opernball eine elegante Robe von Christian Seibold Couture. Dazu funkelt edler Schmuck von Mazbani.

"Ich wollte etwas ganz Klassisches, ohne Muster, ohne Glitzer", verrät Baich im Gespräch mit "Heute". Herausgekommen ist ein violettes Ballkleid aus Seidensatin, das eine Hommage an die eleganten Abendroben der 50er- und 60er-Jahre ist. Ein Stil, den die Musikerin liebt und der wie gemacht ist für den Wiener Opernball.

In den Entstehungsprozess war Baich von Anfang an eng eingebunden. "Christian Seibold und ich sind beide totale Perfektionisten", lacht sie. Schon vor Silvester begannen die ersten Überlegungen, zahlreiche Anproben folgten. Wichtig war ihr vor allem eines: Das Kleid muss nicht nur gut aussehen, sondern auch funktionieren. Denn Baich denkt praktisch – und musikalisch. "Ich konzipiere meine Ballkleider so, dass ich sie auch bei Konzerten tragen kann."

Die Robe passt perfekt zum Blumenschmuck am Opernball

Ein hübsches Detail am Rande: Die Farbe des Kleides passt exakt zum Blumenschmuck des Opernballs – und das ganz zufällig. "Das haben wir erst gesehen, nachdem wir schon begonnen hatten", erzählt Baich. Timing? Perfekt. Besonders raffiniert: Ein zweiter Rock mit Schleppe, der dem ansonsten symmetrischen Design eine spannende Asymmetrie verleiht. Dezente, rote Seidenblumen setzen farbliche Akzente – weniger ist hier eindeutig mehr.

Bei den Schuhen setzt die Geigerin seit Jahren auf offene Modelle. "Geschlossene Schuhe ziehe ich nicht mehr an, die Füße tun mir nach zwei Stunden einfach weh." Ihre Wahl: elegante Sandaletten mit Plateau. "Man kann sie mehrere Stunden tragen, ohne Schmerzen."

Der Schmuck stammt wie schon seit vielen Jahren von Mazbani. "Das ist mittlerweile eine liebgewonnene Tradition", sagt Baich. Die Verbindung ist nicht nur beruflich, sondern auch persönlich eng, fast familiär. "Zuerst kommt bei mir das Kleid, dann der Schmuck. Das ist einfach praktischer."

Das Kleid hat noch Großes vor sich: Im Mai könnte es, nach dem Opernball, seinen nächsten großen Auftritt feiern. In der Elbphilharmonie in Hamburg. "Ich überlege wirklich, es mitzunehmen", sagt Baich. Opernballrobe on Tour? Wir sagen: Bitte unbedingt!

{title && {title} } cor, {title && {title} } 06.02.2026, 05:00
Weitere Storys
Jetzt E-Paper lesen