Ungestört von Voyeuren konnte man hier entspannt kuscheln und die freie Natur genießen. Doch jetzt ist Schluss damit. Gefräßige Biber hatten kein Mitleid mit Verliebten und FKKAnhängern. Mit ihren scharfen Zähnen nagten sie die Bäume an. Zur Enttäuschung vieler Klosterneuburger muss jetzt der gesamte Wald aus Sicherheitsgründen geschlägert werden.
Proteste blieben nicht aus. Stadtchef Stefan Schmuckenschlager (VP): „Ich konnte den Kahlschlag nicht verhindern. Das Areal gehört dem Stift. Den Auftrag zur Rodung gab die Bezirkshauptmannschaft.“ Aus dem Stifts-Forstamt kommt indes schon die frohe Botschaft: Die Insel wird aufgeforstet.