Liebesnest statt Ehefrau: Bankräuber verjuxt Beute

Jetzt scheint klar, warum der gefasste Innviertler Serien-Bankräuber (39, Bild) trotz fünf gestandener Überfälle und möglicherweise sieben weiteren Raubzügen nur Schulden hatte: Wegen seines Übergewichts aus dem ehelichen Schlafzimmer verbannt, verjuxte er seine Beute im Rotlichtmilieu.

Minuten vor seinem letzten Überfall auf die Volksbank Lengau (Bez. Braunau) am vorvergangenen Donnerstag war der Revolvergangster dem Personal des gegenüberliegenden Gasthofs Jägerwirt verdächtig erschienen. Die vorgewarnten Polizisten konnten den Mann knapp 15 Minuten nach dem Coup aus dem Firmen-Audi seines Braunauer Dienstgebers holen.

Martin H. gestand vier weitere Banküberfälle im Innviertel und dem Flachgau. In seinem verschuldeten Haus in Anthering bei Salzburg, das er seit vier Jahren mit Gattin Sabine bewohnt, fanden sich weder Teile der Beute noch andere Wertgegenstände, dafür Hinweise auf eine Ehekrise: Der zuvor feiste Räuber musste 35 Kilo abspecken, dazu monatelangen ehelichen Sex-Entzug hinnehmen.

Daraufhin griff der übergewichtige Bankräuber offenbar auf auswärtige Liebesdienerinnen zurück: Zehntausende Euro wechselten in Salzburger Etablissements den Besitzer.Carlo Korosa

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