Wintersport

Liensberger: Aus der Corona-Quarantäne aufs Stockerl

Katharina Liensberger hat sich mit einem zweiten Platz im Weltcup zurückgemeldet. Nach der Corona-Isolation ging es direkt aufs Slalom-Stockerl. 
Markus Weber
29.12.2021, 14:37

Die Vorarlbergerin raste im Heim-Slalom von Lienz am Mittwoch auf den zweiten Platz, wurde nur von der Saison-Dominatorin Petra Vlhova geschlagen. Und das, obwohl die Doppel-Weltmeisterin von Cortina d´Ampezzo erst ihr zweites Weltcuprennen nach überstandener Corona-Infektion bestritt. Im Riesentorlauf am Dienstag reichte es nur für den 25. Rang. Liensberger wirkte danach noch geschwächt, schlief dann am Nachmittag, um Kräfte für ihre Spezialdisziplin zu sammeln. 

Liensberger "richtig happy"

"Ich bin richtig happy, nach den letzten Tagen, in denen ich nicht wusste, ob es sich ausgeht, dass ich hier starten kann. Ich bin wirklich erleichtert. Es ist schön, jetzt hier in Lienz zu fahren", strahlte die 24-Jährige nach dem Rennen im "ORF". 

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Liensberger schaffte damit auch die Rückkehr an die Weltspitze. In den bisherigen Saisonslaloms lief es für Österreichs beste Slalom-Läuferin noch nicht nach Wunsch, kam über Rang vier in Killington nicht hinaus. "Ich wollte mit Spaß Ski fahren. Das ist mir wirklich gelungen. Ich denke, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Und da heißt es jetzt, mich mit jedem Mal da hinzutasten. Ich weiß genau, wie es geht. Wichtig ist, dass ich es im richtigen Moment abrufen kann, dann weiß ich auch, dass viel möglich ist", schloss die Zweitplatzierte. 

Die Vorarlbergerin war am 20. Dezember, unmittelbar vor dem Riesentorlauf-Doppel von Courchevel, positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die 24-Jährige ist geimpft, hatte nur leichte Symptome, musste über Weihnachten allerdings in Quarantäne bleiben. 

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