Lilly Becker ganz privat – das hast du nicht erwartet

Im "Heute"-Interview spricht Lilly Becker offen über die Lockdown-Zeit, ausgiebiges Cocooning und ihr Leben als Mama.
Im "Heute"-Interview spricht Lilly Becker offen über die Lockdown-Zeit, ausgiebiges Cocooning und ihr Leben als Mama.Babak Asgari / Knaur
Stilsicher und elegant, so kennen wir Lilly Becker. Dass es aber auch anders geht, davon erzählt sie in ihrem neuen Buch - und im "Heute" -Interview.

Die meisten von uns kennen sie aus glamourösen TV-Shows und roten Teppichen, mit perfekt sitzendem Make-Up, einem Wow-Hairstyling und in körperbetonenden Roben. Oder (fast) ganz ohne Kleidung, in knappen Bikinis an den schönsten Stränden der Welt. Stilsicher und elegant. Doch dass sie auch ganz anders kann, beweist Lilly Becker jetzt mit ihrem höchst amüsanten Corona-Tagebuch "Home, Sweet Home" - und im "Heute"-Interview.

Zu viel TikTok, zu viel Netflix, zu viel Pink Gin

Darin berichtet die 45-Jährige von tagelangen Rummicub-Turnieren im nachtschwarzen Oversize-Jogger, beschwipsten TikTok-Videos und TV-Marathons mit Dutt auf der Couch, kurzum: ihrem "Zuhause-Potpourri", wie sie es nennt: "Mir war wichtig, dass mich die Menschen auch einmal in einem anderen Licht sehen, ich und meine Familie sind auch nur ganz normale Leute - wir schauen Netflix, spielen Brettspiele und haben während des Lockdowns das ein oder andere Gläschen Pink Gin bereits untertags getrunken", erzählt uns Lilly, als wir sie in ihrem Londoner Haus erreichen.

Wer also beispielweise die aberwitzige Geschichte hinter folgendem TikTok-Video wissen möchte, in dem eine beschwipste Lilly ein Brot (!!) an den Kopf geworfen bekommt, wird im Buch fündig.

Doch natürlich hing bei aller Familien-Idylle auch im Hause Becker während des Corona-Lockdowns der Haussegen ab und an schief. "Natürlich fiel uns auch von Zeit zu Zeit die Decke auf den Kopf und wir [Lilly, ihrem Sohn Amadeus und ihrer 22-jährigen Nichte Semia, die bei ihnen wohnt; Anm. d. Red.] brauchten unsere 'Alone-Time'. Das ist auch notwendig und gut. Dafür gab es dann wieder Lockdown-Tage wo wir nur miteinander kuschelten, Marvel-Filme schauten und ich etwas zu viel getrunken habe", lacht Lilly, und fügt schmunzelnd hinzu: "Es war eine gute Balance."

"Eine crazy, crazy Zeit"

Schmutzwäsche wird in ihrem "Home, Sweet Home" übrigens keine gewaschen. Wer pikante Details aus Lillys Privatleben oder ihrer Ehe mit Tennisstar Boris Becker sucht, sollte lieber die Finger von dem Buch lassen. Wer aber eine offen und ehrliche 45-Jährige inmitten des Corona-Lockdowns erleben möchte - "eine crazy, crazy Zeit in unserem Leben" -, der ist hier goldrichtig. Eine Mutter, die zwischen analogem und digitalem Wahnsinn pendelt.

"Mein Sohn Amadeus genießt es sogar richtiggehend, dass ich im Moment keinen Freund habe, denn dadurch habe ich mehr Zeit für ihn. Ich habe noch nie so oft 'Mama' gehört wie während des Lockdowns. Er ist ein richtiges Mama-Kind. Doch manchmal dachte ich mir echt: 'Verdammt noch einmal, sei ruhig, lass mich allein'. Dann habe ich ihn einfach stundenlang Fortnite spielen lassen...", berichtet uns Lilly im "Heute"-Interview.

Es sind genau solche Szenen, welche auf diese oder ähnliche Art und Weise sicherlich vielen Eltern während des Lockdowns passiert sind. Aber ganz bestimmt ist es eine Situation, mit welcher diese sonst so unnahbare Lilly Becker, bekannt aus Film, Funk und Fernsehen, einen ganz nah an sich und ihre Familie heranholt - in ihr "Home, Sweet Home". 

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