45 Heimspiele ungeschlagen, 37 Bundesliga-Partien ohne Niederlage – doch dann kam Ronivaldo! Der 34-Jährige knipste Aufsteiger Blau-Weiß zum sensationellen Sieg bei den Salzburger Champions-League-Helden.
Der Brasilianer stieg dabei selbst zum Helden auf. Er zog sich ein Cut über dem Auge zu, traf dann trotz Turban – ähnlich wie Rapid-Legende Carsten Jancker in den legendären Europacup-Schlachten Mitte der 1990er-Jahre.
Ronivaldo lachte nach der Partie: "Mein Kopf ist kein Problem, mein Kopf ist wie ein Stein. Es ist nur Blut, das passt schon!"
"Das ist für uns ein sehr wichtiges Spiel, es war eine sehr gute Leistung unserer Mannschaft, unglaublich. Die Defensive heute war sehr stark. Gratulation an unsere Jungs. In der ersten Halbzeit hatten wir viele Ballverluste vorne. In der zweiten Halbzeit waren aber viele Chancen da. Salzburg ist der beste Verein in Österreich. Wenn du eine Chance bekommst, muss du das Tor machen", grinst der Stürmer-Routinier im Sky-Interview.
Salzburg-Trainer Gerhard Struber ärgert sich natürlich über die Niederlage: "Es ist enttäuschend. Wie wir unser Spiel heute gelebt haben, ist nicht unser Anspruch. Am Ende gewinnst du so die Spiele nicht. Das muss uns ein Schuss vor den Bug sein."
Ganz im Gegensatz zu Linz-Trainer Gerald Scheiblehner: "Wir waren sehr gut im Spiel. Auch wenn es komisch klingt, war es kein unverdienter Sieg für uns. Es war eine tolle Leistung. Red Bull hat vieles probiert, aber wir haben sehr gut verteidigt und eine der Konterchancen gut genützt. Dann kann es einmal in zehn Jahren schon passieren, dass du hier gewinnst."