Österreich

Linzer Dom wird saniert: Jetzt startete der Umbau

Um 1,2 Millionen Euro wird der Linzer Mariendom heuer saniert. Diese Woche startete der Umbau. Die Fertigstellung ist für November geplant.
Heute Redaktion
14.09.2021, 00:04

Die Planungen für den Umbau haben schon vor zehn Jahren begonnen. Bei einer Ausschreibung wurde dann der Entwurf der Berliner Architekten Kuehn/Malvezzi und des Wiener Künstlers Heimo Zobernig zum Sieger gekürt.

Diese Woche starteten jetzt die Umbauarbeiten im Mariendom. Kostenpunkt: 1,2 Millionen Euro.

Die Altarinsel wird in die Vierung des Mariendoms versetzt, also dorthin, wo sich Längsschiff und Querschiffe kreuzen. Um eine gute Sichtbarkeit zu gewährleisten, wird die Altarinsel um ca. 20 cm erhöht.

Ein neues Beleuchtungskonzept fördert die Wahrnehmung des Zusammenspiels von Altar, Ambo, Kathedra (Bischofssitz) und Priestersitz. Auch die Lautsprecheranlage wird erneuert.

Die Bestuhlung im Bereich der Kathedra und des Priestersitzes bietet Platz für mehr als 50 konzelebrierende Priester. Dahinter finden Chor und Orchester als wesentlicher Teil der Feiergemeinde eine optimale Aufstellung auf mobilen Podesten, wodurch auch die akustischen Verhältnisse im Mariendom deutlich verbessert werden.

Abbau des Altars startete am Montag

Die Gemeindebänke werden erhalten, optisch angepasst und sie werden in drei gleich große Bankblöcke ins Hauptschiff bzw. in die Querschiffe versetzt.

Der Abbau des Altars, der Kirchenbänke sowie der Kanzel starteten am Montag. Für November ist die Fertigstellung geplant.

Am 8. Dezember wird Bischof Manfred Scheuer bei einem Festgottesdienst den neuen Altar einweihen.



(mip)

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