Sobald die Westringbrücke Ende 2024 eröffnet ist, soll kein Auto mehr auf der Nibelungenbrücke fahren: Mit dieser Forderung lassen die Grünen jetzt aufhorchen.
"Angesichts der immer schneller und drastischer fortschreitenden Klimakrise müssen wir etwas verändern. Die Mobilität ist dabei ein entscheidender Faktor. Hier gilt es klare Signale zu setzen. Dazu braucht es eine mutige und offene Diskussion über eine autofreie Nibelungenbrücke", so der Linzer Klubobmann Helge Langer.
Mit den neuen Brücken würden außerdem zwei Fahrspuren mehr für Autofahrer zur Verfügung stehen, als davor durch die drei Brücken.
Man müsste vor dem Hintergrund der Klima- und Energiekrise sowie Teuerung an eine klimaneutrale Stadt denken.
Der für Mobilität zuständige Vizebürgermeister Martin Hajart (ÖVP) erteilt dem Wunsch gegenüber "Heute" eine klare Absage. Er würde sehr viel für den Radverkehr tun, so Hajart, aber das "ohne ideologische Brille".
Ein Fahrverbot auf der Nibelungenbrücke sei für die Stadtteile in Urfahr "eine Katastrophe". Es würde sich dann der Verkehr in anderen Straßen in Urfahr stauen. Die Idee sei "nicht zu Ende gedacht" und "ein Schnellschuss".
A propos Verkehr: Im Linzer Süden kam es kürzlich zu einem langen Stau im Frühverkehr. Ein Unfall und ein Sondertransport waren der Grund dafür.