Die Linzerin meldete sich in Linz für den Massentest (von 11. bis 14. Dezember kostenlos in ganz OÖ) an. Als sie die Bestätigung über ihre Anmeldung bekam, musste sie dann zwei mal hinschauen. In der Bestätigung waren zwei verschiedene Volkshäuser als Ort der Testung angeführt (siehe Foto unten).
"Heute" fragte beim Linzer Magistrat nach, wie so etwas möglich ist. Bis Redaktionsschluss gab es noch keine Erklärung dafür.
Schon zuvor war es bei der Anmeldung in OÖ immer wieder zu Problemen gekommen. Laut Krisenstab des Landes OÖ seien dafür oft veraltete Internet-Browser verantwortlich gewesen.
Für die großflächigen Tests von 11. bis 14. Dezember wurden an elf Standorten im gesamten Linzer Stadtgebiet 75 Teststraßen installiert. Die Linzer Teststationen können zu folgenden Öffnungszeiten besucht werden:
Design Center (7 bis 17 Uhr)
Sport-Mittelschule Linz-Kleinmünchen (7 bis 17 Uhr)
Volkshaus Dornach-Auhof (7 bis 17 Uhr)
Tips Arena (7 bis 18 Uhr)
Tabakfabrik (7 bis 18 Uhr)
Volkshaus Harbach (7 bis 18 Uhr)
Volkshaus Bindermichl (7 bis 18 Uhr)
Dr .Ernst Koref Schule (7 bis 18 Uhr), Eingang Uhlandgasse 5
Dr. Karl Renner Schule 17/18 (7 bis 18 Uhr)
BRG SolarCity (7 bis 18 Uhr)
Ferdinand-Hüttner-Schule (7 bis 18 Uhr)
Am besten funktioniere die Anmeldung über ein neues Handy, wurde Carmen Breitwieser vom Krisenstab im ORF zitiert.
Ein weiteres Problem, das mittlerweile laut Krisenstab behoben ist: Die Bestätigungen über die Anmeldungen landeten häufig im Spam-Ordner der E-Mail-Accounts. Viele fanden daher ihre Bestätigungen nicht.
Die Politik appelliert unterdessen weiter eindringlich an die Bevölkerung, sich testen zu lassen.
"Ich ersuche alle Linzerinnen und Linzer, sich für die Massentests unter www.linz.at/massentest anzumelden. An 11 Standorten im Linzer Stadtgebiet stehen 75 Teststraßen zur Verfügung. Gleichzeitig ersuche ich alle Bewohnerinnen und Bewohner in der Nähe von Teststraßen um Verständnis, falls sich das Verkehrsaufkommen erhöhen sollte", sagte Bürgermeister Klaus Luger.
Dass die Aufrufe in OÖ dazu eindringlicher werden ist kein Wunder. Die Anmeldungen laufen bisher schleppend. Der Vergleich mit NÖ (testet am 12. und 13. Dezember) zeigt: Während sich dort Mittwochabend schon rund 20 Prozent der berechtigten Bevölkerung angemeldet hatten, waren es in OÖ rund 10 Prozent.