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Lisa Marie Presleys herzzerreißende letzte Nachricht

In einem Essay, das Lisa Marie Presley nur wenige Monate vor ihrem Tod verfasste, schrieb sie über ihre Trauer und den Schmerz um ihren Sohn.

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    <strong>Lisa Marie Presley ist tot</strong>: Die Sängerin wurde nach einem Herzstillstand in ein Spital eingeliefert und verstarb dort.
    Lisa Marie Presley ist tot: Die Sängerin wurde nach einem Herzstillstand in ein Spital eingeliefert und verstarb dort.
    picturedesk.com

    Lisa Marie Presley, Sängerin und einziges Kind des legendären Rocksängers und Schauspielers Elvis Presley, ist am Donnerstagabend (Ortszeit) mit 54 Jahren infolge eines Herzstillstands gestorben. Das teilte ihre Mutter Priscilla Presley (77) auf Instagram mit. Nur wenige Monate vor ihrem Tod ließ Lisa Marie anlässlich des "National Grief Awareness Day" – einem Tag für Menschen, die ihre Liebsten verloren haben – ein letztes Mal tief in ihre Seele blicken.

    "Trauer hört auch nach einer gewissen Zeit nicht einfach auf. Man trägt sie lebenslang mit sich, egal, was gewisse Leute oder unsere Kultur uns sagt. Man kommt nie darüber hinweg", schrieb sie in einem Essay für das US-Magazin "People" in Bezug auf ihren Sohn Benjamin, der sich im Juli 2020 mit nur 27 Jahren das Leben nahm. Die Wunden seien bis zuletzt "tief und äußerst schmerzhaft" gewesen. So schrieb sie weiter: "Nichts, absolut NICHTS kann den Schmerz lindern!" Dieses tragische Erlebnis habe ihr Leben und das ihrer drei Töchter Finley, Harper und Riley "völlig durcheinandergebracht und zerstört."

    Schon früh musste sich die Musikerin mit den Themen Verlust und Trauer auseinandersetzen: In ihrem neunten Lebensjahr verstarb ihr Vater Elvis Presley. Ihr Sohn Benjamin sei "seinem Großvater in so vielen Bereichen so ähnlich, dass es mir tatsächlich Angst gemacht hat", erinnerte sich die US-Amerikanerin.

    Lisa Marie Presley fühlte sich "unglaublich einsam"

    Das Weitermachen mit dem Alltag sei eine tägliche Entscheidung und ständige Herausforderung gewesen – die sie für ihre Kinder in Angriff genommen und gemeistert habe. So schrieb sie: "Ich mache weiter, weil mein Sohn in seinen letzten Augenblicken sehr klargemacht hat, dass die Sorge um seine kleinen Schwestern und die Gewissheit, dass auf sie aufgepasst wird, sein größtes Anliegen war."

    Obwohl sie das Leben hoffnungsvoll bestritten habe, habe sie die Trauer "unglaublich einsam" gemacht. Menschen hätten zwar ihre Unterstützung gezeigt, doch sie seien rasch wieder in ihr eigenes Leben zurückgekehrt "und erwarten, dass man dasselbe tut. Wenn man unglaubliches Glück hat, bleiben weniger als eine Handvoll Menschen nach dem ersten Monat oder so in Kontakt mit einem." Entsprechend appellierte sie in ihrem letzten Schriftstück: "Wenn Sie also jemanden kennen, der einen geliebten Menschen verloren hat, egal wie lange es her ist, rufen Sie ihn bitte an und fragen Sie, wie es ihm geht. Gehen Sie sie besuchen, sie werden es wirklich zu schätzen wissen, mehr als Sie ahnen!"

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      Schauspieler Florian David Fitz transportiert seinen Hund auf die etwas andere Art.
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