"Sie kann erste Kanzlerin Österreichs werden"

Einstimmig war der Beschluss des Präsidiums, dass Pamela Rendi-Wagner neue SPÖ-Chefin werden soll. Christian Kern lobt sie in höchsten Tönen.
Der Beschluss des SPÖ-Parteipräsidiums war einstimmig: Pamela Rendi-Wagner wurde als Nachfolgerin Christian Kerns als Parteivorsitzender nominiert.

"Das ist die maximale mögliche Zustimmung, die Rendi-Wagner hat", sagte Kern am Dienstag in einem Statement nach der Sitzung.

Sie sei zwar nicht seit ihrer Kindheit Parteimitglied, das sehe er aber nicht als Nachteil, sagte er - in Anspielung auf die Skepsis der letzten Tage, dass Rendi-Wagner nur wenig in ihrer eigenen Partei vernetzt sei. Sie soll schließlich die Wähler ansprechen, nicht nur die Parteifunktionäre.

Nächste Bundeskanzlerin

Kern betonte außerdem, dass Rendi-Wagner "tatsächlich die erste Wahl" war. Das ist ein Seitenhieb auf jene, die behaupten, Rendi-Wagner sei es nur geworden, weil Bures und Doskozil abgesagt haben.

CommentCreated with Sketch.147 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Dem sei definitiv nicht so, meinte Kern: "Ich glaube ehrlich, dass Frau Rendi-Wagner diese Aufgabe (Parteichef Anm.) mit mehr Chancen wahrnehmen kann als ich das kann." Sie habe das Zeug zur nächsten (und damit ersten) Bundeskanzlerin Österreichs, ist Kern überzeugt.

Rendi-Wagner spricht am Dienstag

Allein ihre Nominierung für den Job bezeichnete Rendi-Wagner vor der Sitzung schon als "große Ehre". Danach gab sie kein Statement ab, die zukünftige Parteichefin will erst am Dienstag nach der Sitzung des Parteivorstandes (wo ihre Nachfolge endgültig fixiert wird) öffentlich etwas sagen.



(red)

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