Wintersport

Bassino gewinnt auch den zweiten Saison-Riesentorlauf

Marta Bassino bleibt im Riesentorlauf eine Klasse für sich. Die Italienerin gewann nach dem Gletscher-Auftakt in Sölden auch in Courchevel. 
Heute Redaktion
12.12.2020, 08:52

Bassino hatte sich mit der Laufbestzeit im zweiten Durchgang noch vom zweiten Rang zum Sieg katapultiert, fuhr in 2:19,03 einen Vorsprung von 46 Hundertstel auf Sara Hector heraus. Die Schwedin war nach dem ersten Durchgang nur auf dem vierten Platz gelegen, ging in der Entscheidung volles Risiko, holte ihr erstes Stockerl seit 2014. "Das war wirklich geil. Ich hab so viel gepusht, wie ich konnte", lachte Hector im "ORF". "Es waren schwierige Bedingungen, man hat ein schlechtes Gefühl. Ich habe mir gesagt, dass ich nichts zu verlieren habe", erklärte Bassino. 

Mit Rang drei (+0,59) ist die Sieges-Serie von Petra Vlhova gerissen. Die Slowakin die zuletzt drei Weltcupsiege in Folge eingefahren hat, war zur Pause noch in Führung gelegen, vergeigte aber den zweiten Durchgang. Weiterhin nicht in Topform präsentierte sich Mikaela Shiffrin, die zwei verpatzte Läufe ablieferte, Vierte wurde (+1,70). 

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Starke ÖSV-Teamleistung

Die ÖSV-Läuferinnen zeigten sich nach dem Debakel von Sölden, als Katharina Truppe als 15. die beste ÖSV-Läuferin war, stark verbessert. Für einen Stockerlplatz hatte es allerdings nicht gereicht. Katharina Liensberger wurde als beste ÖSV-Läuferin gute Sechste (+2,00), Stephanie Brunner - nach dem ersten Durchgang noch auf Rang fünf gelegen - wurde unmittelbar dahinter Siebte (+2,26).

"Ich freue mich riesig, es war vom Start bis zum Ziel zum Fighten", so Liensberger. "Man muss da vom ersten Tor weg kämpfen. Wenn man zurückzieht, hat man gleich ein Paket oben, mein zweiter Lauf war nicht so souverän", bilanzierte Brunner. 

Ricarda Haaser mit Rang zehn (+3,45) und Truppe auf Rang elf (+3,51) komplettierten ein mannschaftlich starkes Ergebnis. Franziska Gritsch schob sich mit einem starken zweiten Durchgang vom 29. Rang auf Platz 14 vor (+5,00). "Ich hab das gezeigt, was ich sonst im Training zeige. Es liegt aktuell nur am Kopf", so Gritsch. 

Ramona Siebenhofer als 24. und Elisa Mörzinger auf Rang 25 holten noch Weltcuppunkte. 

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