Unfassbares 4:3! Rapid erkämpft Sieg in Wolfsberg

Rapid jubelt in Wolfsberg
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Rapid hat einen unglaublichen 4:3-Sieg beim Wolfsberger AC gefeiert. Eine absolut emotionale Partie endet mit drei Punkten für die Wiener.

Unfassbarer Fight im Lavanttal! Die Europacup-Teilnehmer lieferten sich eine verrückte Partie. Rapid war schon 2:0 vorne, nach der Halbzeit stellte der WAC das Spiel völlig auf den Kopf, plötzlich stand es 3:2 für die Gastgeber - Rapid-Sturmtank Kara sorgte mit einem Doppelpack in der Schlussviertelstunde doch noch für einen Sieg der Hütteldorfer.

Bei den Grün-Weißen fehlte Torjäger Taxi Fountas aufgrund seines Mittelhandknochenbruchs, für ihn rückte Koya Kitagawa in die Startelf - und der Japaner sollte zum Mann der ersten Spielhäfte werden.

Kitagawa glänzt

Schon in der vierten Minute hatte der Stürmer mit der Ladehemmung das 1:0 auf dem Kopf, er traf per Kopf aber nicht ins leere Tor. Rapid agierte generell mannschaftlich sehr geschlossen, das half auch Kitagawa.

Der 24-Jährige sah bei einem Konter Thorsten Schick auf der rechten Seite, legte perfekt ab, der Steirer zimmerte die Kugel in der 25. Minute zum 1:0 rein - sein erster Treffer für die Hütteldorfer.

Zehn Minuten später leitete Kitagawa selbst einen Konter ein, rutschte einen Doppelpass mit Filip Stojkovic über die Linie - 2:0 zur Pause, Rapid hatte in Wolfsberg alles unter Kontrolle.

Rapid vergeigt 2:0-Führung

Die zweite Halbzeit war das komplette Gegenteil zum ersten Durchgang. Wie schon gegen Arsenal war es eine Standard-Situation, die Rapid schmerzte. Michael Liendl flankte per Freistoß (46.) auf Dominik Baumgartner - schon stand es nur mehr 2:1 für die Grün-Weißen. Die Partie war wieder heiß!

Fünf Minuten später schepperte es schon wieder. Diesmal war's ein Eckball - Liendl auf Baumgartner, der köpfte zum 2:2 ein. Von der Rapid-Abwehr fehlte abermals jegliche Gegenwehr. Auch Tormann Richard Strebinger agierte abermals zu zögerlich.

 Hat Rapid ein Goalie-Problem?

Nach einer Stunde klopfte Wolfsberg mit einem Joveljic-Stangenschuss an der Führung an, acht Minuten später war es dann soweit: Die Rapid-Abwehr schlief nach einem langen Ball, Cheikhou Dieng umkurvte Strebinger und schon stand es 3:2 für die Kärntner.

Ercan Kara, grün-weißer Held

In der Schlussviertelstunde wurde dann wieder Rapid stärker, diesmal verschätzte sich auch die WAC-Defensive bei einer hohen Flanke - Ercan Kara nickte zum 3:3 ein (76.).

Beide Mannschaften hatten noch hochkarätige Chancen auf den Sieg, in der Nachspielzeit sah alles nach einem Unentschieden aus, doch dann kam Luka Lochoshvili, der Kara im Strafraum foulte.

Elfer für Rapid! Kara behielt die Nerven und netzte zum 4:3 in der 93. Minute ein - die Grün-Weißen gewinnen einen unglaublichen Schlager gegen Wolfsberg in letzter Sekunde!

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