Elefantenrunde: "Das ist ja wirklich wie Paartherapie"

Im ORF-Funkhaus in Wien diskutierten in der ersten Elefantenrunde die Spitzenkandidaten aller Parteien miteinander. Es wurde durchaus emotional.
Die erste Elefantenrunde des heurigen Nationalratswahlkampfes hatte es in sich. Bei "Im Klartext" standen die Spitzenkandidaten Sebastian Kurz (ÖVP), Pamela Rendi-Wagner (SPÖ), Norbert Hofer (FPÖ), Beate Meinl-Reisinger (Neos) sowie Peter Pilz (Liste Jetzt) und Werner Kogler (Grüne) Rede und Antwort.

Hofer attackiert Ö1-Moderator



Die Debatte wurde nicht nur untereinander sondern auch mit Moderator Klaus Webhofer bisweilen sehr emotional geführt. So etwa als Webhofer etwa bei der Fragerunde zum Thema Klimapolitik Norbert Hofer damit konfrontierte, ob seine Maßnahmen wie Tempo 140 ihn in der Klimadebatte nicht unglaubwürdig machen. Hofer reagierte erbost: "Für welche Partei sind Sie denn heute da, Herr Webhofer?"

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Viel Kritik für Kurz, doch Hofer bleibt ihm treu



Auch untereinander wurde viel gestritten, aber auch gebuhlt. So bemühte sich Sebastian Kurz sehr um das Wohlgefallen der Neos. Er selbst war dafür häufiges Angriffsziel, etwa von Meinl-Reisinger, die sich etwa davon distanzierte, dass die ÖVP die Neos bei Transparenz-Bemühungen unterstützt hätten, und vor allem von Peter Pilz.

"Das ist ja hier wirklich wie in einer Paartherapie"
Kurz selbst sparte dafür nicht mit Kritik am früheren Koalitionspartner FPÖ (Stichwort Ibiza und Kickl). Deren nunmehriger Obmann Norbert Hofer wiederum betonte die Einträchtigkeit und Harmonie der türkis-blauen Koalition und buhlte um eine Neuauflage. Das Hin-und-Her veranlasste SPÖ-Chefin Rendi-Wagner zwischendurch zur Aussage: "Das ist ja hier wirklich wie in einer Paartherapie... so wie in ihrem Video."

Hier der ganze Live-Ticker zum Nachlesen:



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PolitikNationalratswahl 2019

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