Die Slowenin bewies auf der verkürzten Tofana-Strecke rechtzeitig vor der Weltmeisterschaft in Meribel und Courchevel ihre aufsteigende Form, stellt mit 1:04,73 die Bestzeit auf. An der sich die Konkurrentinnen die Zähne ausbissen. Die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie fuhr überraschend auf Rang zwei (+0,26), die italienische Lokalmatadorin Elena Curtoni raste auf Rang drei (+0,34).
Stuhec profitierte auch vom Ausscheiden der bisherigen Saisondominatorin Sofia Goggia, die akrobatisch einen Sturz vermeiden konnte, allerdings ausschied. Für Stuhec ist es der zehnte Weltcupsieg.
Österreichs Speed-Läuferinnen konnten nicht im Spitzenfeld mitmischen. Stephanie Venier wurde mit einem Rückstand von 44 Hundertstel als beste ÖSV-Läuferin Achte, unmittelbar vor Mirjam Puchner (+0,50). Cornelia Hütter (+0,67) klassierte sich als Zwölfte, Ramona Siebenhofer und Tamara Tippler wurden ex-aequo (+0,68) 13. Nina Ortlieb flog mit hoher Geschwindigkeit ab, blieb augenscheinlich aber ohne schwere Verletzungen.