Austria verhindert in 91. Minute Blamage gegen Ried

Austria im Duell gegen die SV Ried.
Austria im Duell gegen die SV Ried.Gepa
Die Wiener Austria verhindert den nächsten Bauchfleck. Die "Veilchen" retteten in der 91. Minute ein 2:2-Remis gegen die SV Ried. 

Constantin Reiner (2.) und Marco Grüll (78.), der ab Sommer beim Austria-Erzrivalen Rapid spielt, hatten die Rieder zwei Mal in Front gebracht, Manprit Sarkaria vom Elfmeterpunkt (22.) und Marco Djuricin (91.) bescherten der "Veilchen" einen Punkt. 

Damit verpassten die Wiener den Sprung auf Platz eins der Qualifikationsgruppe, konnten den Patzer von Hartberg (0:0 gegen St. Pölten) nicht nützen. Immerhin: Der   Abstand zu den Oststeirern bleibt bei zwei Zählern. Und die Innviertler bleiben mit zwei Zählern Rückstand Dritte. 

Rieder Blitzstart

Dabei hatte die Austria in der leeren Generali Arena schon in der zweiten Minute die kalte Dusche kassiert, lag mit 0:1 zurück. Reiner war bei einem Eckball von Filip Borsos zur Stelle, hatte den Ball mit dem Schienbein über die Linie gedrückt. Mit der Führung im Rücken zogen sich die Oberösterreicher immer weiter zurück, überließen der Austria große Spielanteile.

Die die "Veilchen" dann nach 20 Minuten nützten. Dominik Fitz prüfte in der 20. Minute Keeper Samuel Sahin-Radlinger, der Abpraller von Michael Madl klatschte an die Stange.

Harter Elfmeter

Doch eine Minute später zeigte Referee Rene Eisner dann auf den Punkt, nachdem Djuricin gegen Kennedy Boateng zu Boden gegangen war - eine Fehlentscheidung, der Austria-Stürmer war zu leicht zu Boden gesunken. Den fälligen Strafstoß hatte dann Sarkaria nach einem kurzen Elfer-Krach mit Djuricin, der selbst schießen wollte, versenkt (22.).

Nach dem Seitenwechsel starteten die Innviertler neuerlich spritziger, Grüll hatte in der 54. Minute den zweiten Rieder Treffer auf dem Fuß, allerdings klärte Eric Martel in höchster Not. Auf der Gegenseite zwang Sarkaria Ried-Schlussmann Sahin-Radliner zu einer Glanzparade (68.).

Später Ausgleich

In der Schlussphase gingen die Austrianer hohes Risiko, wurden die Innviertler im Konter immer gefährlicher. Und jubelten in der 78. Minute über die neuerliche Führung. Grüll behauptete im Laufduell mit Stephan Zwierschitz den Ball, schoss zum 2:1 für die Gäste ein.

Davon unbeeindruckt drückten die Wiener in der Nachspielzeit noch einmal an. Und die Drangperiode führte zum 2:2-Remis. Sarkaria fand Djuricin, der aus kurzer Distanz ausglich. 

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