Auf der verkürzten Tofana und bei wechselnden Windbedingungen war die Saison-Dominatorin eine Klasse für sich, stellte mit 1:06,98 trotz eines fehlerhaften Laufs die Bestzeit auf. Damit demonstrierte Goggia neuerlich ihre Topform, fuhr den 17. Weltcup-Erfolg ein, den sechsten in der laufenden Saison.
Goggia fing mit ihrer Fahrt Ramona Siebenhofer ab. Die Steirerin war mit Nummer drei noch die Bestzeit gefahren. Auf Goggia fehlten zwei Zehntel. Somit verpasste Siebenhofer ihren dritten Erfolg auf der Tofana. Die Tschechin Ester Ledecka raste mit Startnummer 17 noch als Dritte aufs Stockerl (+0,26), holte ihren vierten Abfahrts-Podestplatz.
"Es war ein sehr enges Rennen, wenn die Laufzeit so kurz ist, muss man pushen. Die Sofia hat uns gezeigt, wie es geht. Aber ich freue mich über den zweiten Platz, kann mir nichts vorwerfen", strahlte Siebenhofer im Ziel.
Mirjam Puchner fuhr knapp an ihrem vierten Saison-Stockerlplatz vorbei, hatte als Fünfte (+0,37) bloß elf Hundertstel Rückstand auf Ledecka. "Es sind Windböen dabei, es war sicher kein ganz faires Rennen. Aber wir sind froh, dass wir überhaupt fahren können", meinte Puchner im Ziel. Mit einem starken siebten Platz (+0,57) hat Elisabeth Reisinger noch die Chance auf die Olympischen Spiele am Leben gehalten.
Punkte gab es noch für Christine Scheyer als 13. (+1,05), Stephanie Venier mit Rang 23 (+1,39), Sabrina Maier als 25. (+1,51), für die 26. Tamara Tippler (+1,56) und Nadine Fest auf Rang 30 (+1,72).