4:1 gegen Sturm! Rapid schießt sich an Tabellenspitze

Rapid jubelt gegen Sturm.
Rapid jubelt gegen Sturm.Gepa
Rapid Wien ist fulminant ins Frühjahr gestartet. Die Hütteldorfer feierten in der 13. Bundesliga-Runde einen klaren 4:1-Erfolg über Sturm Graz.

Die Elf von Didi Kühbauer zeigte sich vor allem im ersten Durchgang extrem effizient. Ercan Kara (7.) und Thorsten Schick (45.) hatten Rapid gegen starke Grazer zwei Mal in Front geschossen. Der zwischenzeitliche Ausgleich zum 1:1 war Jakob Jantscher (31.) gelungen. Christoph Knasmüllner machte im zweiten Durchgang dann alles klar (50.), Yusuf Demir sorgte spät für den 4:1-Endstand (88.). 

Damit übernehmen die Hütteldorfer zumindest bis Sonntag die Tabellenführung, liegen zwei Punkte vor Serienmeister Salzburg. Die Bullen gastieren in Altach. Sturm rutschte mit zwei Punkten Rückstand auf Rang drei zurück.

Starker Strebinger

Kühbauer hatte überraschen Richard Strebinger als grün-weißen "Einser" ins Rapid-Tor gestellt. Das hatte sich früh bezahlt gemacht. Der 27-Jährige parierte in der dritten Minute einen strammen Schuss von Stefan Hierländer. So jubelten die Hütteldorfer bereits in der siebten Minute über die 1:0-Führung. Kara löste sich bei einer Ecke von Marcel Ritzmaier von Bewacher Jon Gorenc Stankovic, schoss volley ins kurze Eck ein - 1:0 (7.). Und brach die Torsperre von Sturm-Keeper Jörg Siebenhandl nach 461 Minuten.

Ausgleich nach Hofmann-Patzer

Vom Gegentreffer angestachelt spielten die Steirer mutig nach vor. Otar Kiteishvili traf in der 15. Minute sieben Meter vor dem Hütteldorfer Tor den Ball nicht, vergab den sicheren Ausgleich. Den erzielte Jantscher dann in der 31. Minute nach einem haarsträubenden Fehler von Maxi Hofmann. Der grün-weiße Abwehrchef haute beim Klärungsversuch daneben, servierte Jantscher den Ball, der netzte im zweiten Versuch ein - 1:1 (31.).

Rapid effizient

Noch vor dem Seitenwechsel nahm Rapid wieder das Heft in die Hand. In der 45. Minute hebelte Kapitän Dejan Ljubicic die Grazer Hintermannschaft mit einem hohen Ball aus, der ins Loch gestartete Thorsten Schick ließ Siebenhandl keine Chance, stellte auf 2:1. Nur fünf Minuten nach Wiederbeginn machte Grün-Weiß dann endgültig alles klar. Nach einem Ritzmaier-Corner spielte Mateo Barac seinen eigenen Abpraller ins Zentrum, drückte Knasmüllner den Ball aus kürzester Distanz zum 3:1 in die Maschen (50.).

Die Steirer waren danach völlig von der Rolle, erzeugten keine Gefahr mehr. Auch, weil Bekiem Balaj in der 70. Minute für einen Ellbogencheck gegen Ritzmaier Rot sah. Gegen die dezimierten Grazer besorgte Demir dann in der 88. Minute den 4:1-Endstand, nützte einen Siebenhandl-Patzer und schoss ins leere Tor ein. 

Rapid rehabilitierte sich damit nach der 0:3-Niederlage gegen die WSG Tirol vor der kurzen Winterpause, kann nur bei einem Sieg von Salzburg oder dem LASK von der Spitze verdrängt werden. Sturm schlittert derweil in die Krise, holte aus zwei Spielen im Jahr 2021 nur einen Punkt.

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