3:4! Rapid verpasst nach Krimi die Tabellenführung

Rapid im heißen Duell gegen Ried
Rapid im heißen Duell gegen Riedgepa-pictures
1:0, 1:1, 1:2, 2:2, 3:2, 3:3, 3:4 – Rapid musste sich Ried auswärts geschlagen geben. Doppelt bitter, denn Rang eins war zum Greifen nahe.

Erste Liga-Pleite statt Tabellenführung! Rapid musste sich in der achten Runde bei Aufsteiger Ried nach einer turbulenten Partie mit 3:4 (1:2) geschlagen geben. Ein Sieg hätte die erste Tabellenführung seit 2016 gebracht. So aber rutschte man auf Rang drei zurück, liegt weiter zwei Zähler hinter Salzburg.

Kurios: Die Partie fand ohne die beiden Cheftrainer statt. Didi Kühbauer und Gerald Baumgartner lagen krank daheim im Bett, somit dirigierten ihre Assistenten Manfred Nastl sowie Gerhard Schweitzer an der Seitenlinie.

Und sie hatten einiges zu tun. Die Partie begann mit einem Beinahe-Eigentor von Maximilian Ullmann. Der Rapid-Verteidiger klärte unbedrängt an die Außenstange (7.).

Demir in der Startelf

Sieben Minuten später traf Christoph Knasmüllner zum 1:0 (14.). Die Hütteldorfer, bei denen Taxi Fountas sein Comeback feierte und Yusuf Demir erstmals in der Startelf stand,  waren zu diesem Zeitpunkt virtueller Spitzenreiter.

Nicht lange.  Nach einem Ried-Eckball fiel der Ball auf die Schulter von Srdjan Grahovac und von dort zum 1:1 ins Tor (25.). Für die Wiener kam es noch dicker. Bernd Gschweidl rutschte in einen Querpass von Marco Grüll – 1:2 aus grün-weißer Sicht (40.).

Grüll entscheidet Partie

Nach dem Wechsel ging der muntere Schlagabtausch weiter. Knasmüllner glich mit seinem zweiten Treffer zum 2:2 aus (51.), danach besorgte Constantin Reiner per Eigentor das 3:2 für Rapid (65.). Der Verteidiger rutschte in einen Stanglpass von Fountas, Goalie Samuel Sahin-Radlinger war ohne Chance.

Doch der Rieder machte seinen Fehler wieder gut. Nach einer Freistoß-Flanke hielt Reiner den Fuß hin, erzielte aus kurzer Distanz das 3:3 (71.).

Im Finish warf Rapid-Ersatz-Coach Nastl noch Deni Alar in die Partie – erst der zweite Saison-Einsatz des "Jokers". Das Tor machten aber die Hausherren. Grüll bezwang nach einem einfachen Angriff Paul Gartler zum 4:3 für Ried (87.). Auf den vierten Gegentreffer fand Grün-Weiß keine Antwort mehr.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-AccountCreated with Sketch. red TimeCreated with Sketch.| Akt:
SK Rapid Wien

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen