Austria verliert durch Nullnummer Tabellenführung

Enger Fight zwischen der Austria und Admira.
Enger Fight zwischen der Austria und Admira.Gepa
Die Wiener Austria kommt gegen die Admira nicht über ein 0:0 hinaus. Hartberg besiegt Altach 2:1 und führt die Qualifikationsgruppe wieder an.

0:0! Die Wiener Austria musste sich am Dienstag in der sechsten Runde des "Abstiegs-Play-offs" gegen die Admira daheim mit einem torlosen Remis zufrieden geben. Die Südstädter hatten das erste Duell am Samstag noch mit 0:2 verloren, Trainer Damir Buric mit Rückkehrer Klaus Schmidt ersetzt.

Hartberg drehte indes gegen Altach im Heimspiel einen Rückstand in einen 2:1-Sieg um und überholte die Veilchen damit an der Tabellenspitze. Der spusu SKN St. Pölten und die SV Ried trennten sich ebenfalls mit 0:0. St. Pölten bleibt somit zwei Punkte hinter der Admira Tabellenletzter.

Schmidt mit Comeback-Teilerfolg

Die Admira hatte mit dem Buric-Rauswurf in Folge der Niederlage gegen die Austria überrascht. Die Rückkehr von Schmidt an der Seitenlinie schien sich bereits positiv auf die Mannschaft ausgewirkt haben. In der Generali Arena hielten die Gäste gut dagegen, hatten sogar Chancen, drei Punkte vom Verteilerkreis zu entführen.

Die Admira traf insgesamt drei Mal Aluminium. Die Veilchen kamen mit einem blauen Auge davon, boten vor allem nach dem Seitenwechsel kaum offensive Gelegenheiten. Bitter für die Austria: Am Samstag hatte Youngster Vesel Demaku noch über sein Debüttor in der Bundesliga gejubelt, zum 2:0-Endstand getroffen. Am Dienstag musste er sichtlich unter starken Schmerzen in der 12. Minute ausgewechselt werden. Wie schon so oft dürfte ihm die Schulter Probleme machen.

Hartberg siegt nach Rückstand

Am Samstag hatte sich Hartberg noch ärgern müssen, als überlegene Mannschaft nur einen Punkt aus dem Ländle mitgenommen zu haben. Das Heimspiel gegen Altach startete nun ebenfalls alles andere als nach Wunsch. Daniel Maderner brachte die Altacher nach einer sehenswerten Kombination mit Marco Meidlinger und Manfred Fischer in Führung (9.).

Tobias Kainz brachte die Hausherren durch einen wuchtigen Weitschuss zurück, erzielte den Ausgleich (22.). Wenige Minuten nach seiner Einwechslung sorgte Joker Lukas Ried in der Schlussphase mit dem 2:1 für die Entscheidung und die Tabellenführung (85.).

Ried weiter ungeschlagen

St. Pölten erzitterte sich daheim gegen Ried einen Punkt, tritt damit im Abstiegskampf aber an der Stelle. Der Abstand zum Vorletzten, der Admira, beträgt weiter zwei Punkte.

Im letzten Spiel unter dem Interimstrainer – Sportdirektor Georg Zellhofer – wirkte der SKN in der Offensive zahnlos, durfte sich beim Schiedsrichterteam bedanken, nicht als Verlierer vom Platz gegangen zu sein. Rieds Marco Grüll wurde ein regulärer Treffer wegen einer vermeintlichen Abseitsposition aberkannt. 

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Die Oberösterreicher blieben auch im sechsten Spiel der Qualigruppe ungeschlagen, sind als Dritter mit acht Punkten Vorsprung auf St. Pölten nicht mehr in Abstiegsgefahr.

Herzlich willkommen im "Heute"-Datencenter. Hier findet ihr die Liveticker, alle Statistiken, die Tabelle und mehr. Am Mittwoch erfolgt der Anpfiff der drei Spiele der Meisterrunde um 18:30 Uhr. Dort ist die "richtige" Tabellenführung so gut wie einzementiert: Red Bull Salzburg ist auf dem Weg zur Titelverteidigung, kann gegen Wolfsberg einen weiteren großen Schritt setzen.

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