Bassino siegt! ÖSV-Damen mit Debakel in Sölden

Stephanie Brunner und ihre ÖSV-Kolleginnen können in Sölden nicht mit den Schnellsten mithalten.
Stephanie Brunner und ihre ÖSV-Kolleginnen können in Sölden nicht mit den Schnellsten mithalten.Gepa Pictures
Italienischer Doppelsieg zum Weltcupauftakt! Bassino gewinnt in Sölden vor Brignone und Vlhova. Die ÖSV-Damen starten mit einem Debakel in die Saison.

Die erste Siegerin der neuen Ski-Saison heißt Marta Bassino. Die Italienerin gewann am Samstag den Riesenslalom von Sölden vor ihrer Landsfrau Federica Brignone (+0,14 Sekunden). Platz drei ging an die Slowakin Petra Vlhova, die im zweiten Durchgang sieben Plätze aufholen konnte (+1,13).

Beste Österreicherin wurde Katharina Truppe als 15. Auf die Zeit der Siegerin fehlten ihr 3,83 Sekunden – ein Debakel aus Sicht des ÖSV. Stephanie Brunner feierte nach ihrem dritten Kreuzbandriss ihr Comeback, wurde im ersten Durchgang starke Neunte, fiel in der Entscheidung auf Rang 17 zurück (+3,96).

Die Reaktionen

Bassino strahlte über den Doppelsieg: "Wir sind ein großartiges Team. Wir haben im Sommer sehr gut gearbeitet. Das ist das Ergebnis von dieser Arbeit. Ein perfekter Start in die Saison!" Es war ihr zweiter Karriereerfolg, zum zweiten Mal vor ihrer Kollegin Brignone.

Die Zweitplatzierte, Brignone, ist "überglücklich". Als Titelverteidigerin im Gesamtweltcup sei sie vor dem Start nervös gewesen. "Es ist ein Privileg, hier an den Start gehen zu dürfen. Auch, wenn ich die lauten Fans vermisse."

Vlhova nach der Aufholjagd, die sie vom zehnten auf den dritten Rang vorspülte: "Im Kopf war es anders. Im ersten Durchgang habe ich mir gedacht, ich weiß überhaupt nicht, was da passiert. Ich habe gewusst, das geht schneller. Der zweite Lauf war dann ganz anders. Ein guter Start."

Brunner nimmt den starken ersten Durchgang als positives Erlebnis mit: "Ich bin in den Steilhang ein bisschen zu gerade reingefahren. Dazulernen, Step by Step. Ich habe mir nichts erwartet, deshalb ist der 17. Platz nicht schlecht. Ich kann besser fahren, aber es ist klar, dass das nicht von heute auf morgen geht."

Damen-Cheftrainer Christian Mitter: "Im Schnitt war es im ersten Durchgang zu verhalten. Im ersten zu rund, im zweiten zu gerade – es passt im Moment einfach nicht zusammen. Es ist wahrscheinlich nicht, was wir uns erwartet haben. Wir werden einfach weiterkämpfen."

Strenge Maßnahmen

Das erste Rennen der Saison stand ganz im Zeichen der Corona-Pandemie. In Sölden kommt ein strenges Konzept zur Verhinderung von Covid-Ansteckungen zum Einsatz. Es sind kaum Zuschauer erlaubt. Athleten, Betreuer und Journalisten sind getestet und müssen sich an strenge Masken- und Abstandsregeln halten.

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