Der FC Liverpool hat das französische Abwehr-Talent Jeremy Jacquet von Stade Rennes verpflichtet. Der 20 Jahre alte Innenverteidiger, der erst im Sommer an die Anfield Road wechseln wird, soll vorbehaltlich der medizinischen Untersuchung bis zu 69 Millionen Euro Ablöse kosten.
Brisant aus heimischer Sicht? Jüngst hat sich Liverpool in Form einer Kaufoption auch die Dienste von Österreichs Supertalent Ifeanyi Ndukwe gesichert. Der U17-Vizeweltmeister wird ebenfalls kommenden Sommer zu den Profis stoßen. Mit Jacquet hat er einen teuren Rivalen im Kampf um ein künftiges Stammleiberl in Anfield.
Im Ringen um den U21-Nationalspieler, der in Rennes noch bis 2029 unter Vertrag stand, hat Liverpool namhafte Konkurrenz ausgestochen. Unter anderem der Ligarivale FC Chelsea galt als stark interessiert, schreckte aber wohl vor der hohen Ablöse zurück. Jacquet hat erst 36 Ligaspiele bestritten.
Liverpool sieht den Rechtsfuß als langfristige Investition für die Defensive – auch vor dem Hintergrund, dass der Vertrag von Ibrahima Konaté im Sommer ausläuft.
Damit steigt Jacquet zum teuersten Verkauf in der Klubgeschichte von Rennes auf. Bisheriger Rekordhalter war Jérémy Doku. Der Linksaußen hatte bei seinem Transfer zu Manchester City 2023 60 Millionen Euro gekostet.