Ljubicic gegen Ljubicic: "Mama hilft diesmal zu Rapid"

Robert (l.) und Dejan Ljubicic
Robert (l.) und Dejan Ljubicicgepa-pictures.com
Die Ljubicic-Brüder sind auf dem Vormarsch! Der eine ist bei Rapid Kapitän, der andere startet bei St. Pölten durch. Am Samstag kommt es zum Duell.

Familientreffen in St. Pölten! Am Samstag (17 Uhr) duelliert sich Rapid-Kapitän Dejan Ljubicic in der  NV Arena mit seinem um zwei Jahre jüngeren Bruder Robert, der bei den Niederösterreichern im Mittelfeld die Fäden zieht. "Eine besondere Partie", sagt der grün-weiße "Sechser" im "Heute"-Gespräch.

"Wir telefonieren täglich"

Kein Wunder, sind die beiden doch ein Herz und eine Seele. "Wir verstehen uns richtig gut, telefonieren täglich, wünschen uns vor Spielen immer alles Gute. Diesmal eher nicht", grinst der 22-Jährige. In einer Zwickmühle stecken die Eltern. "Mama hilft meist zu den Schwächeren. St. Pölten liegt derzeit vor uns, also muss sie Rapid die Daumen drücken. Papa will einfach, dass wir beide gut spielen. Wer gewinnt, ist für ihn Nebensache."

Ljubicic Senior war es auch, der seine Buben zum Kicken gebracht hat. "Ich war sechs, Robert vier Jahre alt, als er uns zum Probetraining beim FavAC mitgenommen hat", erinnert sich Dejan. Wer mehr Talent hatte, lässt sich heute schwer beurteilen. "Ich habe bereits mehr Erfahrung, weil ich ein bisschen älter bin und schon in der Europa League gespielt habe. Dafür ist der linke Fuß von Robert überragend", berichtet der Rapidler. "Robert ist ein richtiger Arbeiter. Er trainiert wirklich jeden Tag, auch daheim."

Eines ist klar: "Unser Traum war immer, Profi-Fußballer zu werden. Das haben wir geschafft. Perfekt wäre es, wenn wir eines Tages auch noch beim selben Verein spielen könnten."

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