Nach dem "Wunder von Linz" steht der LASK erstmals in der Klubgeschichte in der Champions League. Und gleich zum Auftakt wartet am Dienstag (18.45 Uhr) ein heißes Auswärtsspiel bei AEK Athen.
Für einen LASK-Star wird die Reise nach Griechenland zur ganz persönlichen Rückkehr. Robert Ljubicic spielte zweieinhalb Jahre für AEK, und schnürte noch vor vier Monaten seine Schuhe für die fußballverrückten Griechen.
Jetzt kehrt er als Gegner zurück und warnt sein Team vor dem Auftaktgegner. "Uns erwartet eine ganz besondere Atmosphäre", warnt Ljubicic seine neuen Teamkollegen.
Der Wiener weiß, was im 32.000 Zuschauer fassenden Agia-Sofia-Stadion auf den LASK zukommt. "Fußball ist in Griechenland unglaublich leidenschaftlich, und das spürt man bei jedem Spiel sofort. Die Fans leben mit ihrem Verein mit und sind sehr emotional - die Stimmung im Stadion ist einfach fabelhaft."
Für die Linzer wird es damit gleich bei ihrer Champions-League-Premiere richtig laut. Ljubicic spricht von einem "vollen Stadion, leidenschaftlichen und vielleicht auch etwas verrückten Fans und einem Gegner, der von seinem Publikum mitgerissen wird".
Angst hat der LASK deshalb aber keine. Spätestens seit dem sensationellen 5:1 gegen Celtic Glasgow in der Qualifikation ist das Selbstvertrauen riesig. "Wir müssen uns nicht verstecken", stellt Ljubicic klar.
Ein erfolgreicher Auftakt in Athen könnte die Euphorie noch einmal steigern. Denn schon im nächsten Champions-League-Spiel wartet ein echter Kracher: Am 14. Oktober kommt Liverpool nach Linz.
Zunächst gilt der volle Fokus aber AEK. Die Griechen starteten zuletzt mit einem 5:0 gegen Aris Saloniki durch. Ex-Mattersburg-Stürmer Barnabas Varga schnürte dabei einen Doppelpack. Mit Charalampos Lykogiannis steht ein weiterer in Österreich bekannter Spieler im Kader.
Trainiert wird AEK von Marko Nikolic. Auch den Serben kennt Ljubicic bestens: "Ein sehr direkter Typ mit klarer Vorstellung davon, wie seine Mannschaft spielen soll."