Lkw sollen auch auf Bundes-und Landstraßen zahlen

Nicht nur auf der Autobahn, sondern auch auf Bundes-und Landstraßen, könnten Lastkraftwägen künftig gezwungen sein, Maut zu zahlen. Um das Vorhaben auch in die Realität umsetzen, müssten sich alle neun Bundesländer auf eine gemeinsame Vorgehensweise einigen.

 

Das "Verursacherprinzip" wird besonders bei den Befürwortern der Maut, wie der Arbeiterkammer, großgeschrieben. Dieses besagt, dass je schwerer das Fahrzeug, desto teurer die Sanierung und die Instandhaltung der Straße. 

Die Wirtschaftskammer will ohne neue Steuern auskommen und fordert hingegen, die Einnahmen aus der Mineralölsteuer wieder ausschließlich für die Infrastruktur und die Instandhaltung des Straßennetzes zu verwenden. 

Maut kommt Konsumenten teuer zu stehen

Wie eine Studie der Wirtschaftsuniversität Wien erfasste, würde eine Bemautung der Bundesstraßen jeden Bürger im Schnitt 77 Euro jährlich kosten. Auch Schülerfreifahrten könnten sich eventuell verteuern.

Georg Willi, der Verkehrssprecher der Grünen, will LKW stärker in die Pflicht nehmen, wie der "Standard" berichtet: "Österreichs Landes- und Gemeindestraßen bröseln. Schuld daran ist vor allem der Lkw, denn die Straßenabnutzung nimmt mit der Achslast extrem stark zu. Laut deutschem Verkehrsministerium belastet ein 40-Tonner die Straßendecke 60.000 mal stärker als ein Pkw"

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