Lobnig über Bronze-Lauf: "Ich hatte schlottrige Knie"

Magdalena Lobnig
Magdalena LobnigGepa
Magdalena Lobnig ist am Ziel ihrer Träume angekommen, ruderte bei den Olympischen Spielen in Tokio am Freitag zur Bronzemedaille. 

Österreichs Parade-Ruderin hatte sich im Finale nur der neuseeländischen Olympiasiegerin Emma Twigg und der Russin Hanna Prakazan geschlagen geben müssen, strahlte nach der heiß ersehnten Medaille mit ihrer Bronzenen um die Wette. 

"Es ist überwältigend, eine riesengroße Erleichterung für mich. Ich habe schon so viele Gratulationen bekommen", schilderte die Kärntnerin im "ORF". 

"Noch nie so gut vorbereitet"

Auf der Ruderstrecke in der Bucht von Tokio machte sich Lobnigs Einsatz der letzten Monate bezahlt. Die Ruderin hatte nach Rang sechs bei den Spielen in Rio Edelmetall als Ziel ausgegeben. Mit Erfolg. "Ich hab mich so gut vorbereitet, wie noch nie in meinem Leben. Der Einstieg in die Saison war schwierig, wir sind aber geduldig geblieben, haben alles richtig gemacht", strahlte Lobnig. 

Schwieriger war für die 31-Jährige dann die wetterbedingte Verschiebung des Viertelfinals. "Nach dem Semifinale hab ich mich richtig schlechte gefühlt, ich bin aber froh, dass ich noch die Müdigkeit herausbekommen habe", erzählte Lobnig. 

"Schlottrige Knie"

Im Finallauf hatte sich dann auch die Nervosität bemerkbar gemacht, wie die Kärntnerin zugab, auch wenn Lobnig im Halbfinale noch mehr mit ihren Nerven zu kämpfen hatte. "Am Anfang hatte ich schon schlottrige Knie, ich hab aber gewusst, dass Bronze auf jeden Fall drinnen ist, habe die Nervosität dann mit jedem Schlag mehr rausbekommen." 

So konnte die 31-Jährige ihren dritten Platz über die Ziellinie rudern. "Es ist in einem Rennen noch nie so gut gegangen wie heute. Ich habe gewusst, dass ich ein starkes Finish habe, wollte es aber darauf nicht ankommen lassen", erzählte die Ruderin. 

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