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Lockdown-Ansage: Pacult geht auf Impfverweigerer los

Am Sonntag empfängt Austria Klagenfurt mit Coach Peter Pacult die Wiener Austria - vorerst zum letzten Mal vor Fans. Das ärgert den Klagenfurt-Coach. 
Heute Redaktion
19.11.2021, 15:43

Das "Veilchen"-Duell steht am Sonntag (14.30 Uhr) in der 15. Bundesliga-Runde auf dem Programm. Es wird wohl das letzte Heimspiel in diesem Jahr mit Zuschauern auf den Rängen sein. "Das schmerzt sehr, weil wir in diesem Jahr noch Heimspiele gegen attraktive Gegner haben", führte der 62-Jährige die bevorstehenden Duelle gegen Salzburg und Sturm Graz an, ergänzte aber: "Der Lockdown trifft alle hart." 

Pacult geht auf Impfverweigerer los

Für die aktuell hohen Infektionszahlen und den am Montag in Kraft tretenden Lockdown macht der Klagenfurt-Coach die Menschen verantwortlich, die die Corona-Impfung kategorisch ablehnen. "Die Impfverweigerer und Maßnahmen-Gegner, die diesen Lockdown ausgelöst haben, sollten sich einmal anschauen, wie es in den Krankenhäusern zugeht", ärgerte sich Pacult. Der 62-Jährige wird selbst immer wieder von seiner Schwägerin über die Lage auf Intensivstationen informiert. Die arbeitet auf einer Intensivstation im Wiener AKH. 

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Gleichzeitig nahm Pacult aber auch die Regierung in die Pflicht. "Natürlich hat in gewisser Weise auch die Politik versagt", hielt der Fußball-Trainer fest. 

Pacult-Botschaft an Gottwald

Auch aktive Sportler oder Sport-Größen gehören zu Impf-Verweigerern. Das machte zuletzt auch der Fall Felix Gottwald deutlich. Der einstige Nordische Kombinierer war zu Wochenbeginn mit einem gegen die Coronamaßnahmen gerichteten offenen Brief an Sportminister Werner Kogler als Vorsitzender der Breitensportkommission der Bundes-Sport GmbH zurückgetreten. 

Die Ansichten des Salzburgers kann Pacult in keinster Weise teilen. "Ich schätze ihn als Sportler, aber ich glaube, dass er das Thema heute vielleicht aus einer anderen Sicht sieht. Wahrscheinlich hat er noch niemanden wegen Corona verloren", schloss der 62-Jährige. 

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