Lockdown-Ende – Schallenberg hat "konkrete Vorstellung"

Bundeskanzler Alexander Schallenberg beim Besuch des Landesimpfzentrums Tulln in Niederösterreich am 1. Dezember 2021.
Bundeskanzler Alexander Schallenberg beim Besuch des Landesimpfzentrums Tulln in Niederösterreich am 1. Dezember 2021.Lisa Leutner / AP / picturedesk.com
Der Lockdown ist "zeitlich begrenzt", betont Kanzler Alexander Schallenberg bei einem Besuch in NÖ. Er verspricht: "Es wird Öffnungsschritte geben".

Mittlerweile wurden in Niederösterreich bereits knapp 14.000 Kinder zwischen fünf und elf Jahren gegen Covid-19 geimpft. Bei einem gemeinsamen Besuch des Landesimpfzentrums Tulln mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner machte sich Bundeskanzler Alexander Schallenberg (beide ÖVP) am heutigen Mittwoch selbst ein Bild der dort neu eingerichteten "Kinderimpflinie". 

Dabei ließ der Bundeskanzler mit teils überraschenden Aussagen aufhorchen: "Wir alle haben die Nase von der Pandemie voll", konstatierte Schallenberg vor den versammelten Pressevertretern. Der Besuch einer Impfstraße sei in Zeiten wie diesen für ihn jedoch ermutigend. Dabei sprach der Regierungschef auch das Ende des allgemeinen Lockdowns an: 

Es geht in "die richtige Richtung"

"Was für mich klar ist: der allgemeine Lockdown ist zeitlich begrenzt und, dass wir das Ziel haben, am 12. Dezember so weit wie möglich zu öffnen. Die Zahlen weisen in die richtige Richtung", macht Schallenberg Hoffnung und versichert: "Es wird Schritte geben. Ich habe meine sehr konkreten Vorstellungen." Benennen wollte er diese aber nicht, weil er nicht den anstehenden Gesprächen mit den Landeshauptleuten vorgreifen wolle.

Omikron in Österreich angekommen

Gleichzeitig mahnt er aber zur Vorsicht: "Wir müssen jetzt das Richtige machen und die Öffnungsschritte setzen, die uns nicht wieder zwei, drei Wochen nachher in Probleme bringen. Dass es nicht wieder die Diskussion gibt: was machen wir am 24. Dezember. Das wollen wir alle nicht".

Alles hänge nun vom Infektionsverlauf der nächsten paar Tage ab, auch Omikron wird zum Thema. Die neue Corona-Mutante "ist in Österreich angekommen", bestätigt der Kanzler. "Das möchte ich nicht dramatisieren, aber das müssen wir natürlich jetzt in die Kalkulationen mit einbeziehen".

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