Lockdown für alle vom Tisch, am Dienstag nächster Gipfel

Kurz will keinen österreichweiten Lockdown.
Kurz will keinen österreichweiten Lockdown.Denise Auer
Ein österreichweiter Lockdown kommt nicht. Das ist das Ergebnis eines Videogipfels von Kurz und Anschober mit den Intensivmedizin-Leitern der Länder.

Seit Donnerstag gilt in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland der Oster-Lockdown. Bei diesen drei Bundesländern dürfte es zumindest bis auf Weiteres auch bleiben.

Intensiv-Gipfel

Die Leiter der Intensivmedizin der Länder haben der Regierung die Situation auf ihren Stationen geschildert. Diese ist unterschiedlich, prekär ist die Lage nur im Osten.

"Weg der Regionalisierung"

Kurz will deshalb weiterhin auf regionale Maßnahmen setzen: "Wenn ein Lockdown in einer Region notwendig ist, muss das nicht automatisch am anderen Ende von Österreich gleichzeitig stattfinden."

Patienten-Transfer

Vereinbart wurde, dass die an die Ostregion angrenzenden Bundesländer Oberösterreich, Steiermark und Kärnten Intensivpatienten übernehmen sollen.

Mehr Geld für Spitalspersonal

Die Mitarbeiter in Spitälern sollen "entsprechend entlohnt werden", kündigte der Kanzler an. Das entsprechende Paket wird in den nächsten Tagen erarbeitet.

"Sputnik"-Talks

Kurz sprach sich erneut für die Beschaffung von "Sputnik V" aus. Über den Einsatz des Vakzins wolle er mit den Parteien Gespräche führen.

Landeshauptleute-Gipfel

Nächste Woche – wohl am Dienstag – beraten die Landeschefs im Kanzleramt weitere Schritte.

Lockdown bis Ende April?

"Kaum vorstellbar" ist für Wiens Stadtchef Ludwig ein Lockdown-Ende am 11. April – im Gegenteil: "Ich bin überzeugt, dass die anderen Länder nachziehen müssen", sagte er der "Kleinen Zeitung".

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