Lockdown-Standpauke bei Corona-Gipfel der Landeschefs

Hans Peter Doskozil (SP), Hermann Schützenhöfer (VP)
Hans Peter Doskozil (SP), Hermann Schützenhöfer (VP)ROBERT JAEGER / APA / picturedesk.com
Beim Lockdown-Gipfel der Länder mit der Bundesregierung ging es am Dienstag ordentlich zur Sache. Steiermarks LH stellte Doskozil zur Rede.

Wie berichtet, berät die Bundesregierung neuerlich die aktuelle Corona-Situation mit den Ländern. Bereits im Vorfeld hatten sich Wien, Niederösterreich und Burgenland darauf verständigt, den Lockdown bis zum 18.4. zur verlängern. Burgenlands Hans Peter Doskozil (SP) plädierte in einer Presseaussendung einmal mehr für "eine einheitliche, abgestimmte Linie aller Bundesländer". Doskozil: "Das wäre nach wie vor wünschenswert und auch für die Bevölkerung leichter nachvollziehbar."

Schützenhöfer: "Nichts ausrichten"

Den Vorsitzenden der Landeshauptleute-Konferenz, Hermann Schützenhöfer (VP) schmecken Lockdown-Ansagen dieser Art so gar nicht. Laut Sitzungsteilnehmern stellte er den SP-Granden bei der Videokonferenz zur Rede und hielt unmissverständlich fest, dass er es nicht begrüße, wenn anderen Ländern ausgerichtet werde, was diese zu tun haben. Vor allem vor dem Hintergrund, dass nun der Rest Österreichs solidarisch bei der Aufnahme von Intensivpatienten aus dem Osten sein solle.

Pressekonferenz um 16.00 Uhr

Was das Ergebnis des Corona-Gipfels ist, möchten die Spitzenpolitiker gegen 16.00 Uhr bekanntgeben. Geplant sind Pressestatements mit Bundeskanzler Sebastian Kurz, Vizekanzler Werner Kogler, Bürgermeister Michael Ludwig, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Professor Oswald Wagner, Vizerektor für Klinische Angelegenheiten der Medizinischen Universität Wien. "Heute" wird live berichten.

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