Genuss

Lokal verrechnet 2 Euro "Halbierungsgebühr" für Toast

Eine schicke Bar am Comer See hat für Empörung gesorgt, nachdem einem Gast 2 Euro extra berechnet wurden, nur um das Sandwich zu halbieren.

Sabine Primes
"Diviso da meta": Für das Teilen des Toasts verrechnete das Lokal eine "Halbierungsgebühr" in Höhe von 2 Euro.
"Diviso da meta": Für das Teilen des Toasts verrechnete das Lokal eine "Halbierungsgebühr" in Höhe von 2 Euro.
iStockphoto.com; Tripadvisor; Collage: heute.at

Der Comer See in Italien ist eines der exklusivsten Reiseziele der Welt. Dass man dort mit höheren Preisen rechnen muss, muss man wissen, wenn man dort Urlaub machen will. Was einem Urlauber in einer dortigen Bar widerfahren ist, hat im Internet seine Kreise gezogen. 

Der Mann, der mit einem Freund unterwegs war, bestellte ein getoastetes Sandwich mit Pommes frites in der Bar Pace am Comer See, das er sich mit seinem Freund teilen wollte. Als er beim Zahlen sah, dass ihm das Lokal für das Teilen des Toasts zwei Euro extra verrechnet hatte, bezahlte er zwar, ohne sich zu beschweren, machte seinem Ärger jedoch im Internet Luft. Er teilte ein Foto der Quittung auf der Bewertungsplattform Trip Advisor. "Das ist mir noch an keinem Ort auf der Welt, den ich besucht habe, passiert", schrieb der empörte Urlauber.

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    Picturedesk, privat (Montage: "Heute")

    2 Euro "Halbierungsgebühr"

    Auf der Quittung sind das Sandwich für 7,50 Euro, Coca-Cola für 3,50 Euro, Wasser für 1,50 Euro und Espresso für 1,20 Euro aufgeführt, zusammen mit der umstrittenen "diviso da meta" oder "Halbierungsgebühr" in Höhe von 2 Euro. "Wir waren zu zweit und baten um ein getoastetes Sandwich, das wir uns am Tisch teilen wollten", schrieb der Kunde auf Tripadvisor. "Wir mussten bezahlen, weil der Toast in zwei Hälften geschnitten war? Unglaublich, aber wahr...", betitelte der Mann ein Foto der Quittung.

    Extras haben ihren Preis

    Die Besitzerin der Bar, Cristina Biacchi, reagierte auf den Sturm der Kritik im Internet und sagte der Zeitung La Repubblica, dass "zusätzliche Anfragen ihren Preis haben". "Wir mussten zwei Teller statt einem verwenden, das heißt, die Zeit, sie zu spülen, verdoppelt sich, und dann noch zwei Tischsets." Biacchi sagte, die Kunden hätten sich damals nicht bei ihr beschwert und betonte, wenn sie das getan hätten, "hätten wir nicht auf diesen zusätzlichen Betrag bestanden" und "das alles wäre nicht passiert".