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Louvre-Diebstahl – Schaden liegt bei 88 Millionen Euro

Nach dem Diebstahl im Louvre wird der Schaden laut Staatsanwaltschaft auf 88 Millionen Euro geschätzt. Die Ermittlungen laufen.
21.10.2025, 19:03
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Die Staatsanwaltschaft vermutet organisierte Banden hinter dem spektakulären Diebstahl historischer Juwelen aus dem Pariser Louvre. "Alle Elemente deuten zum jetzigen Zeitpunkt auf organisierte Kriminalität hin", teilte die Pariser Staatsanwaltschaft mit. Wie die Staatsanwaltschaft am Dienstagabend gegenüber RTL mitteilte, beläuft sich der Schaden einer Schätzung zufolge auf etwa 88 Millionen Euro. Die Summe sei jedoch "nicht vergleichbar mit dem historischen Schaden", fügte sie hinzu.

Dass der Coup in dem berühmten Museum von einem ausländischen Staat aus eingefädelt sein könnte, schlossen die Ermittler aus. Frankreich sieht sich seit Start des Ukraine-Kriegs nach Angaben der Regierung verstärkt als Zielscheibe von Russland zugeschriebenen Destabilisierungsversuchen und Cyberattacken.

Dieben drohen 15 Jahre Haft

Es gebe es keine Anhaltspunkte für eine Parallele zu den neun Fällen von Stör- und Destabilisierungsaktionen, die der Staatsanwaltschaft Paris bereits bekannt seien und die offensichtlich aus dem Ausland gesteuert wurden, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Dabei handelt es sich um Russland zugeschriebene Aktionen in Paris, wie etwa das massenhafte Besprühen von Gebäuden mit Davidsternen 2023 und eine Farbattacke auf die Holocaust-Gedenkstätte 2024.

Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, werde die Tat im Louvre nicht als Raubüberfall, sondern als Einbruchdiebstahl bewertet. Den Tätern drohten wegen bandenmässigen Diebstahls bis zu 15 Jahre Haft. Zu einem möglichen Fortschritt bei der Fahndung nach den vier flüchtigen Tätern und ihrer Beute machte die Ermittlungsbehörde keine Angaben.

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