Lukas muss 13. Geburtstag im Spital feiern

Lukas ist nach der Hunde-Attacke auf dem Weg der Besserung. Pitbull-Mischling "Tyson" wurde inzwischen eingeschläfert.
Lukas ist nach der Hunde-Attacke auf dem Weg der Besserung. Pitbull-Mischling "Tyson" wurde inzwischen eingeschläfert.Bild: Privat
Lukas W. (12), der durch eine Hunde-Attacke schwer verletzt wurde, befindet sich zum Glück auf dem Weg der Besserung. Seinen Geburtstag muss er aber im Spital feiern.
Seit fast zwei Wochen liegt Lukas (12) nach einer schrecklichen Hunde-Attacke in Ottensheim (Bez. Urfahr-Umgebung) nun schon im Kepler-Klinikum.

Der Pitbull-Mischling "Tyson" hatte ihn durch zahlreiche Bisse vor allem an den Oberschenkeln sowie am Hals schwer verletzt. Der Bub musste vorübergehend sogar in künstlichen Tiefschlaf versetzt werden.

Am Montag wurde der Vierbeiner nach Anordnung der Gemeinde Feldkirchen/Donau (Bez. Urfahr-Umgebung), in der sein Besitzer wohnt, eingeschläfert.

CommentCreated with Sketch.2 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. "Heute" erreichte Anita W. (45), die Mama des Buben, am Dienstag am Handy. Sie sagt: "Ich bin erleichtert, dass der Hund nun eingeschläfert ist. Es macht das Ganze zwar nicht ungeschehen, aber so kann das Tier zumindest keinen weiteren Schaden mehr anrichten."

Heilung der Wunden verläuft nach Plan



Lukas befindet sich indes zum Glück auf dem Weg der Besserung. Wie seine Mama berichtet, verläuft die Heilung der Wunden nach Plan. "Lukas hat an den Oberschenkeln Spezialverbände, die alle zwei Tage gewechselt werden müssen. Er kann zwar noch nicht selbst gehen, mit dem Rollstuhl verlässt er aber immer wieder sein Zimmer", so die 45-Jährige.

Wermutstropfen: Seinen 13. Geburtstag am Donnerstag muss er trotzdem im Krankenhaus verbringen. "Wir wissen noch nicht, wann Lukas nach Hause darf. Aber seinen Geburtstag wird er definitiv im Spital verbringen", so die Mama, die anfügt: "Wir werden natürlich eine Kleinigkeit vorbereiten. Aber richtig gefeiert wird dann etwas später zu Hause."

Traurig hingegen: Hundebesitzer Martin M. (21) hat es bis heute noch nicht der Mühe wert gefunden und sich bei der Familie gemeldet oder den Buben im Spital besucht. "Uns hat er nicht kontaktiert", sagt Anita W. im "Heute"-Gespräch.



(mip)

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