Apple wagt etwas Neues: Nach MacBook Pro und MacBook Air kommt nun das MacBook Neo - der erste neue Mac seit dem Mac Studio und das günstigste Apple-Notebook, das es je gab. Ab 699 Euro ist der Laptop zu haben.
Doch warum ausgerechnet "Neo"? Im Rahmen der Londoner "Special Apple Experience" gab Colleen Novielli, Apples Direktorin für Mac-Produktmarketing, Einblicke in die Namenswahl. Dem Konzern sei es darum gegangen, etwas zu schaffen, das sich "spaßig, freundlich und frisch" anfühlt.
Wie heise.de berichtet, stammt "Neo" vom griechischen Wort "Neos" und bedeutet so viel wie "neu" oder "jung". Mit der berühmten "Matrix"-Figur hat der Name allerdings nichts zu tun. Ob Apple den Namen künftig auch für andere Produkte wie iPad oder iPhone nutzen wird, wollte Novielli lächelnd nicht verraten.
Mit einem Einstiegspreis von 699 Euro mischt Apple nun im günstigeren Segment mit, das bisher Windows-Laptops und Chromebooks vorbehalten war. Für 799 Euro gibt es die Version mit 512 GB Speicher und Touch ID. Zum Vergleich: Für das allererste MacBook Air musste man einst 1699 Euro auf den Tisch legen.
Trotz des niedrigen Preises setzt Apple auf hochwertige Materialien. Das Gehäuse besteht aus dem gleichen Aluminium wie die teureren Modelle. Erhältlich ist das Neo in vier Farben: Zitrus, Rosa, Indigo und Silber. Das 13-Zoll-Display, die Lautsprecher und das Trackpad sollen sich deutlich von günstigen Konkurrenten abheben.
Apple sieht im MacBook Neo eine Art Demokratisierung des Mac. "Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir dieses tolle neue Produkt weltweit vielen weiteren Kunden anbieten können", sagte Novielli. Der Konzern wolle sicherstellen, die richtigen Produkte zur richtigen Zeit zu liefern.
Im Vergleich zum ersten MacBook Air, das nur über eine einzige USB-C-Schnittstelle verfügte, bietet das Neo immerhin zwei Anschlüsse. Im Inneren arbeitet ein A18-Pro-Chip mit 8 GB RAM - genug Leistung für den Alltag, auch wenn Profi-Nutzer weiterhin zum MacBook Air oder Pro greifen dürften.