Mit dem MacBook Neo hat Apple ein günstiges Notebook auf den Markt gebracht, das den internen Wettbewerb massiv anheizen könnte. Denn das neue Gerät wird für viele Nutzer zur ernsthaften Alternative zum iPad.
Während das iPad von 2010 noch als günstige Alternative zum teuren MacBook galt, hat sich das Bild komplett gewandelt: Das iPad Air M4 kostet bereits 649 Euro - kaum weniger als das neue MacBook Neo.
Laut Macwelt.de liegt die Vermutung nahe, dass viele Kunden statt eines iPads nun zum MacBook Neo greifen werden. Auch für Schulen und Unternehmen wird das MacBook plötzlich bezahlbar.
Das günstigste iPad A16 kostet zwar nur 379 Euro, doch inklusive Apple-Tastatur oder Pencil liegt man bereits über dem Preis des Neo. Damit wird die Entscheidung für viele Käufer eindeutig.
Trotz der Konkurrenz haben beide Geräte ihre Daseinsberechtigung: Das iPad bleibt unschlagbar beim Konsumieren von Inhalten, beim Lesen langer Dokumente oder in der vollen U-Bahn. Auch der Touchscreen macht es für Notizen ideal.
Das MacBook hingegen ist für produktives Arbeiten besser geeignet: Texte schreiben, Fotos bearbeiten oder programmieren geht am Mac effizienter. Viele Apps gibt es zudem nur für macOS, nicht für iPadOS.
Entscheidend wird sein, ob Apple mit dem Neo neue Kunden gewinnen kann - etwa von Chromebooks oder Windows-Notebooks. Denn dann wäre das günstige MacBook kein Nullsummenspiel, sondern ein echter Wachstumsmotor.