Joaquin "El Chapo" Guzman gilt als einer der mächtigsten, wenn nicht der mächtigste Drogenbaron der Welt. Geschnappt und eingesperrt, brach er 2001 wieder aus. Erst 2014 konnte man Guzman wieder schnappen und in ein Hochsicherheitsgefängnis bringen. Am Samstagabend brach Guzman erneut aus.
Joaquin "El Chapo" Guzman gilt als einer der mächtigsten, wenn nicht der mächtigste Drogenbaron der Welt. Geschnappt und eingesperrt, brach er 2001 wieder aus. Erst 2014 konnte man Guzman wieder schnappen und in ein Hochsicherheitsgefängnis bringen. Am Samstagabend brach Guzman erneut aus.
Die Flucht aus dem Altiplano Hochsicherheitsgefängnis gelang dem Drogenboss äußerst spektakulär. Seine loyalen Handlanger fertigten in monatelanger Arbeit einen anderthalb Kilometer langen Tunnel an, der von einem leerstehenden Lagerhaus bis in die Zelle Guzmans führte. Der unterirdische Fluchtweg war aufwendig konstruiert und hatte sogar ein eigenes Belüftungssystem.
In der Region um das Hochsicherheitsgefängnis Altiplano wimmelt es seit Samstagabend vor Polizisten. Auf den Straßen werden Autos durchsucht, der Flugverkehr im nahegelegenen Flughafen wurde eingestellt.
Kopf von Milliarden-Unternehmen
Laut Schätzungen von Forbes ist Joaquin "Der Kleine" Guzman eine Milliarde Dollar schwer. Kein Wunder, dass man den Chef des Sinaloa-Kartells im korrupten Mexiko nicht lange hinter Gittern halten konnte.
Schon 2001 entfloh der Drogenboss aus einem Hochsicherheitsgefängnis. Damals wurde er in einem Wäschekorb, unter einer Matratze versteckt, hinausgeschafft. Am Samstag sah man ihn zuletzt in der Nähe der Duschräume im Gefängnis Altiplano in Zentral-Mexiko.
Nach 13 Jahren geschnappt
Die erste Flucht endete 2014. Die Polizei konnte Guzman in Mazatlan an der Küste aufspüren. Den Ermittlern versuchte er bis zuletzt ins Gesicht zu lügen. Er behauptete, ein Bauer zu sein und Hirse und Mais anzubauen.