Politik

Mädchen sind die Schulaufsteiger

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:01

Pünktlich zum "Girls Day" am Donnerstag steht fest: Aus allen österreichischen Schultypen wechseln Mädchen häufiger als Buben in eine weiterführende höhere Schule. Buben zieht es in eine Lehre.

 

Pünktlich zum "Girls Day" am Donnerstag steht fest: Aus allen österreichischen Schultypen wechseln Mädchen häufiger als Buben in eine weiterführende höhere Schule. Buben zieht es in eine Lehre.

Mädchen sind insgesamt besser ausgebildet: Das geht aus der gestern veröffentlichten Statistik- Austria-Analyse der Bildungszahlen für das Schuljahr 2013/2014 hervor. Bereits in der AHS-Unterstufe ist mehr als die Hälfte der Schüler weiblich (51,7 Prozent), in der Hauptschule und Neuen Mittelschule hingegen weniger als die Hälfte (47,7 Prozent bzw. 47,2 Prozent). Der Trend setzt sich beim Wechsel in eine höhere Schulform fort (siehe Grafik):
Mädchen wählen eher eine weiterbildende Oberstufenform an AHS oder BHS – auch nach der Hauptschule. Von dieser Schulform wechseln 46,9 Prozent der Mädchen in eine maturaführende Schule, während das weniger als ein Drittel der Buben (32,4 Prozent) tut. Buben orientieren sich lieber in Richtung Lehre.

In Berufsschulen sind fast zwei Drittel der Jugendlichen männlich. Erstmals wurden auch Daten der Neuen Mittelschule (NMS) ausgewertet: 45,9 Prozent des NMSAbschlussjahrgangs besuchen eine höhere Schule. Das ist höher als jener bei Hauptschülern (39,3 Prozent), aber deutlich unter der AHS-Unterstufe (92,6 Prozent). Ein Beleg dafür, dass die NMS besser ist als ihr Ruf? Oder eher, dass die Hauptschule endgültig am Abstieg ist?

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