Männer-Gruppe attackiert und verletzt Polizisten

Polizei vor einem Wohnhaus (Symbolbild)
Polizei vor einem Wohnhaus (Symbolbild)GERT EGGENBERGER / APA / picturedesk.com
Ein Polizeieinsatz wegen der Corona-Maßnahmen gipfelte am Freitagnachmittag in Leibnitz in Gewalt. Die Exekutive musste Verstärkung anfordern.

Gegen 16.40 Uhr hatte eine Streife der Polizeiinspektion Leibnitz in der Schmiedgasse eine größere Ansammlung von jungen Männern, die augenscheinlich die aktuellen gesetzlichen Bestimmungen der COVID-Maßnahmenverordnung missachteten, bemerkt.

Bereits als die Beamten im persönlichen Gespräch die Einhaltung der Abstandsregel forderten, fiel ein 23-jähriger Syrer durch sein aggressives Verhalten und seine wüsten Beschimpfungen besonders auf. Zudem verweigerte er jede Ausweiskontrolle. 

Die Polizisten wiederholten die Aufforderung mehrmals und drohten auch mit Festnahmen. Darauf eskalierte die Situation. Der Verdächtige und weitere Personen aus der Ansammlung attackierten die Polizisten, zwei der drei Beamten wurden dabei leicht verletzt.

In Justizanstalt eingeliefert

Die Uniformierten mussten sich zurückziehen und Verstärkung anfordern. Erst mit einem Aufgebot von sechs Polizeistreifen konnte die Lage beruhigt, der Verdächtige festgenommen und anschließend zur Polizeiinspektion Leibnitz gebracht werden.

Die Staatsanwaltschaft Graz ordnete die Festnahme und die Einlieferung des 23-Jährigen in die Justizanstalt Graz-Jakomini an.

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