Mafia-Pate erklärt IS den Krieg

In einem Interview soll Giovanni Gambino - Sohn des berühmt-berüchtigten Mafia-Bosses John Gambino - den IS gewarnt haben, sich nach New York oder Sizilien zu wagen.

In einem Interview soll Giovanni Gambino – Sohn des berühmt-berüchtigten Mafia-Bosses John Gambino – den IS gewarnt haben, sich nach New York oder Sizilien zu wagen.

Jetzt soll sich ein weiterer Akteur in die breite Front gegen den "IS" einreihen – die Mafia: "Dort, wo der sizilianische Einfluss groß ist, wird sich der [sogenannte] "Islamische Staat" nie ausbreiten können." Die dschihadistische Terrororganisation, so Gambino, habe Angst vor der Mafia. Das sei auch der Grund, weshalb der "IS" noch nie einen Anschlag in New York oder auf Sizilien verübt habe. 

Diese Aussage, die sich schnell verbreitete, soll wenige Tage, nachdem die Terrormiliz in einem Video einen Anschlag in New York angekündigt hatte, erfolgt sein. Der Times Square und das Einkaufszentrum Macy's stehen demnach im Fadenkreuz der Terroristen. Das Video des Paten ist allerdings nicht auffindbar.

Das sind die Gambinos

Die Gambino-Familie galt lange als eines der einflussreichsten Mafia-Syndikate an der Ostküste und war neben den Bonanno, den Colombo, den Genovese und den Lucchese eine der «Fünf Familien» der Cosa Nostra. Giovanni Gambinos Vater, John Gambino, führte als "Capodecina eine Zweigstelle der Organisation, die sich vor allem mit Heroinhandel, organisierter Kriminalität und Geldwäscherei einen Namen machte. Ende der 90er Jahre wurde John Gambino nach einem Deal mit der Staatsanwaltschaft wegen Schutzgelderpressung zu 15 Jahren Haft verurteilt. 

 

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