Magen OP?s boomen bei Übergewichtigen

Bild: DAPD

OP statt Sport: 40 Prozent der Österreicher sind zu dick, doch statt das Fett durch gesunde Ernährung und Sport zum Schmelzen zu bringen, setzen ca. 2.700 pro Jahr auf eine Magenverkleinerungen.

OP statt Sport: 40 Prozent der Österreicher sind zu dick, doch statt das Fett durch gesunde Ernährung und Sport zum Schmelzen zu bringen, setzen ca. 2.700 pro Jahr auf eine Magenverkleinerung.

Diese Zahl ist doppelt so hoch, wie noch vor zehn Jahren. Dabei kann der Patient zwischen Magenband, Magenbypass (auch Magenumleitungsoperation) und dem Schlauchmagen (bei dem ein Teil des Magens entfernt wird) wählen. Egal für welchen Eingriff man sich entscheidet, das Ziel bei allen drei Methoden ist, dass das Volumen des Magens verkleinert wird.

Krankhaft

Dadurch können nur mehr kleinere Nahrungsmengen zu sich genommen werden, man wird schneller satt und nimmt ab. Dieser Eingriff wird vor allem bei krankhaft Übergewichtigen eingesetzt.

Der Anstieg der Magen-OP´s wird dadurch erklärt, dass die Technik minimalinvasiv ist und somit immer "attraktiver" wird.

Achtung: Qualität

Doch Experten raten, auf die Qualität zu achten. Nur qualifizierte Zentren und Chirurgen, die mehrere Magenverkleinerungen pro Jahr durchführen, sollten so einen Eingriff vornehmen. Schließlich kann es immer zu Komplikationen kommen.

Auch die Nachsorge sollte mit inbegriffen sein. Doch wegen der steigenden Anzahl an Operationen können die Spitalsambulanzen alleine die Nachsorge in Zukunft nicht mehr schaffen.

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