Mallorca verbietet nun auch 'All-inclusive-Saufen'

Die balearische Landesregierung macht Ernst im Kampf gegen den "Sauftourismus" auf Mallorca. Jetzt sollen auch Hotels mitmachen.
All-inclusive-Hotels soll künftig verboten werden, seinen Gästen den ganzen Tag alkoholische Getränke ohne Aufpreis auszuschenken. Zu Essenszeiten darf Wein konsumiert werden, davor und danach sollen auch All-inclusive-Gäste zahlen. Das Verbot soll übrigens auch für frei zugängliche Kühlschränke und Schankanlagen in den Hotels gelten.

Seit einigen Monaten schon greift die balearische Regierung zu drastischen Maßnahmen im Kampf gegen Urlauber, die nur zum Party machen nach Mallorca kommen. Immer wieder kam es in der Vergangenheit zu Todesfällen von betrunkenen Touristen. Allen voran der riskante Trend "Balconing" führte zu zahlreichen lebensbedrohlichen Unfällen, "heute.at" berichtete.

Auch "Pubcrawls" – also das gruppenweise Herumziehen durch mehrere Kneipen – soll verboten werden. Der Verkauf von Alkohol von Mitternacht bis acht Uhr morgens ist Geschäften untersagt. Außerdem führt die Party-Metropole einige Benimm-Regeln samt Strafkatalog ein. U.a. ist darin vermerkt, dass "Trinkgelage mit mehr als zehn Personen" – das bekannte "Eimersaufen" – mit bis zu 3.000 Euro geahndet wird.

Abgesehen von der Lärmbelästigung der Einheimischen und den gefährlichen Folgen für die Urlauber selbst, hinterlässt der Party-Tourismus auch in der Landschaft seine Spuren. So kämpft die beliebte Urlauberinsel mit zugemüllten Stränden.

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(red)

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