Halbe Million Schaden

Mann (56) stahl über Jahre 7.000 teure Weinflaschen

Ein Mitarbeiter eines burgundischen Weinhauses wird verdächtigt, seinen Arbeitgeber jahrelang bestohlen zu haben.

Von
Mann (56) stahl über Jahre 7.000 teure Weinflaschen
Ein 56-Jähriger wird verdächtigt, seinen Arbeitgeber jahrelang bestohlen zu haben.
Getty Images/iStockphoto

Ein Mitarbeiter eines burgundischen Weinhauses wird verdächtigt, seinen Arbeitgebern mehr als 7.000 Flaschen gestohlen zu haben. Der 56-Jährige wird im Sommer vor Gericht gestellt, wie die Staatsanwaltschaft von Dijon nun mitteilte.

Er soll "tausende Flaschen über mehrere Jahre" von seinen Arbeitgebern, Weinhäusern in der prestigeträchtigen Weinanbauregion Beaune (Côte d'Or), absichtlich entwendet haben. Der Schaden wird auf mehr als 500.000 Euro geschätzt

Weinflaschen in Mamas Keller versteckt

Bei ihm zu Hause seien fast 7.000 Flaschen gefunden worden, sagte der Staatsanwalt von Dijon, Olivier Caracotch, gegenüber AFP. Auch der Keller seiner Mutter diente als Versteck. Nach Angaben des "Journal de Saône-et-Loire", das die Affäre aufdeckte, wurde der Angestellte von einer Überwachungskamera dabei gefilmt, wie er vier Flaschen stahl.

Exklusive Weine wie der prestigeträchtige Vosne-Romanée können gut und gerne 1.000 Euro im Verkauf wert sein. Allerdings "gibt es im Verfahren keine Hinweise darauf, dass er eine einzige Flasche weiterverkauft hat", gibt der Staatsanwalt an.

Der 56-Jährige wurde bis zu seinem Prozess am 6. August unter richterliche Aufsicht gestellt.

Diese Storys solltest du am Dienstag, 28. Mai, gelesen haben

Auf den Punkt gebracht

  • Ein 56-jähriger Mitarbeiter eines burgundischen Weinhauses wird verdächtigt, über Jahre hinweg mehr als 7.000 Flaschen Wein im Wert von über 500.000 Euro gestohlen zu haben
  • Obwohl exklusive Weine wie Vosne-Romanée bis zu 1.000 Euro pro Flasche wert sein können, gibt es keine Hinweise darauf, dass er sie weiterverkauft hat
  • Der Mitarbeiter wird im Sommer vor Gericht gestellt
Akt.
An der Unterhaltung teilnehmen