Mann (72) wartete auf Rettung, verblutete vor Haus

Der Mann (72) erlitt durch die Motorsäge schwere Verletzungen. Er verblutete bevor die Rettung bei ihm eintraf. Symbolbild
Der Mann (72) erlitt durch die Motorsäge schwere Verletzungen. Er verblutete bevor die Rettung bei ihm eintraf. SymbolbildRizek Abdeljawad Xinhua / Eyevine / picturedesk.com
Bei Holzarbeiten verletzte sich am Mittwoch ein 72-Jähriger schwer. Beim Eintreffen der Rettung war der Mann bereits vor dem Haus verblutet. 

Ein furchtbarer Arbeitsunfall hat sich am Mittwoch in Jaritzberg (Graz Umgebung) ereignet. Ein Pensionist war auf seinem Anwesen mit Holzarbeiten beschäftigt, als er sich plötzlich schwer verletzte. Der 72-Jährige zersägte einen gefällten Apfelbaum. Bei dieser Arbeit dürfte sich die Motorsäge im Geäst verklemmt haben und traf den Mann am linken Unterschenkel, wodurch er eine tiefe Schnittwunde erlitt.

Trotz dieser schweren mit hohem Blutverlust verbundenen Verletzung schaffte er es noch zu seinem ca. 300 Meter entfernten Wohnhaus, von wo aus er die Rettung verständigte. Anschließend ging er, offenbar um auf die Einsatzkräfte zu warten, vor das Haus, wo er im Eingangsbereich zusammenbrach.

Für den Steirer kam jede Hilfe zu spät, der erlittene Blutverlust dürfte zu stark ausgefallen sein. Denn der eingetroffene Notarzt konnte nur mehr den Tod des Mannes feststellen. Ein Fremdverschulden konnte durch Polizeibeamte nicht erhoben werden.

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