NS-Skandal in Deutschland

Mann baute KZ-Tor vor bayrischem Finanzamt nach

Ein 33-Jähriger soll in Bayern zweimal NS-Symbole vor einem Finanzamt aufgestellt haben. Die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt nun.
Newsdesk Heute
21.04.2026, 13:48
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Im niederbayerischen Eggenfelden sorgen zwei schockierende Vorfälle für Entsetzen. Vor dem örtlichen Finanzamt wurden nacheinander zwei Holzkonstruktionen mit NS-Symbolen aufgestellt. Die Generalstaatsanwaltschaft München hat nun die Ermittlungen übernommen.

Bereits Mitte März soll der Verdächtige einen etwa drei mal vier Meter großen Torbogen aus Holz errichtet haben. Das Bauwerk ahmte das Aussehen von KZ-Torbögen nach und war mit Hakenkreuzen sowie dem zynischen NS-Spruch "Arbeit macht frei" versehen.

Zweite Skulptur erinnerte an Vergaserofen

Vor gut einer Woche folgte die zweite Tat: Eine Holzskulptur, die an einen Vergaserofen aus Vernichtungslagern wie Auschwitz erinnerte. Darauf waren mehrere Hakenkreuze sowie die Aufschrift "Zyklon B, SS-kaliert" angebracht.

Der Zentrale Antisemitismusbeauftragte der bayerischen Justiz wertet die Taten als zwei Fälle des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Darauf drohen bis zu drei Jahre Haft.

Verdächtiger bereits in U-Haft

Der 33-jährige Tatverdächtige wurde in der vergangenen Woche festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft. Gegen ihn lag bereits in anderer Sache ein Haftbefehl vor.

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