Dieser Fall gab den Behörden zunächst Rätsel auf: Im Gemeindegebiet von Braunau am Inn fanden am vergangenen Samstagabend gegen 21 Uhr Passanten die Leiche eines Mannes (70). Er lag in einer Wiese neben der Straße, neben ihm sein E-Scooter.
Da die Polizei zunächst davon ausging, dass es sich dabei um einen tödlichen Unfall gehandelt hatte, wurden Zeugen oder Unfallbeteiligte gesucht.
Zugleich wurde eine Obduktion der Leiche angeordnet. Und die ergab nun eine überraschende Wende in dem rätselhaften Fall.
"Im Zuge der gerichtlich angeordneten Obduktion wurde festgestellt, dass bei dem Toten keinerlei Hinweise oder Verletzungen festgestellt wurden, welche auf eine Fremdberührung, zB. in Verbindung mit einem Verkehrsunfall, hindeuten", so die Polizei am Mittwoch.
Laut den Angaben des obduzierenden Arztes handelte es sich um eine natürliche Todesursache. Fremdverschulden sei auszuschließen.
Der Mann dürfte laut Polizei in einem schlechten Gesamtzustand gewesen sein und Atemprobleme bekommen haben. Laut Ärzten erstickte der Mann und stürzte dann erst mit dem E-Scooter.