Mit 2,72 Promille Ärzte und Polizisten bedroht

Die Rettung brachte den Betrunkenen ins Landeskrankenhaus. 
Die Rettung brachte den Betrunkenen ins Landeskrankenhaus. JAKOB GRUBER / APA / picturedesk.com
Zunächst noch bewusstlos, attackierte ein Betrunkener Polizeibeamte und wollte einem von ihnen sogar die Dienstwaffe entreißen. Er wurde angezeigt. 

Völlig außer Kontrolle geriet am Dienstagabend ein Mann, der ganz offensichtlich einen Schluck zu viel erwischt hatte. Denn gegen 18.30 Uhr wurde die Polizei Frastanz von der Rettung zu einem Assistenzeinsatz gerufen. Ein offensichtlich sehr stark alkoholisierter Mann in bewusstlosem Zustand wurde mit der Rettung von seiner Unterkunft in Frastanz mit dem Verdacht einer Alkoholvergiftung ins Landeskrankenhaus Feldkirch transportiert. Die Rettungssanitäter ersuchten die Polizei um Begleitung des Transportes.

Dabei hatten die Rettungskräfte offenbar ein gutes Gespür für die Situation. Denn im Landeskrankenhaus kam der Mann wieder zu sich und dürfte mit der Vorgehensweise seiner "Retter" nicht einverstanden gewesen sein. Er wurde gegenüber dem Ärztepersonal und den Polizeibeamten zunehmend aggressiver und bedrohte diese mit dem Zusammenschlagen. Als er gegen 20:30 Uhr ohne Zustimmung der Ärzte das Krankenhaus verlassen wollte, aber von den Polizisten daran gehindert wurde, versuchte er nach einer Dienstwaffe eines Beamten zu greifen, was ihm jedoch nicht gelang.

Polizei griff zu Handfesseln

Da der Mann sich vorerst nicht beruhigen ließ und immer aggressiver wurde, mussten ihm die Handfesseln angelegt werden. Im Laufe der Amtshandlung beruhigte er sich. Ein gegen 22:00 Uhr durchgeführter Alkotest ergab einen Alkoholgehalt von 2,72 Promille. Er wird wegen des Verdachtes des versuchten Widerstandes gegen die Staatsgewalt an die Staatsanwaltschaft Feldkirch angezeigt.

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