Kärnten

Mann ruft in Feuer-Wohnung um Hilfe, dann kollabiert er

Ein Kärntner wählte den Notruf und erklärte, dass es in seiner Wohnung brennen würde. Als die Feuerwehr eintraf, stand sie vor einer versperrten Tür.
André Wilding
08.03.2022, 08:42

Eine Streife der Polizeiinspektion Spittal an der Drau wurde gegen 23.26 Uhr wegen einer brennenden Wohnung in ein Mehrparteienhaus beordert. Ein 38-jähriger Mann hatte einen Notruf abgesetzt. Die alarmierten Beamten fuhren daraufhin zur Einsatzörtlichkeit.

Mann lag in Feuer-Wohnung

In einem Mehrparteienhaus konnte im Stiegenhaus zuerst kein Brandgeruch festgestellt werden, bzw. auch sonst keine Hinweise eines Brandes. An der Wohnungstüre wurde jedoch nicht geöffnet. Auf Grund der Tatsache, dass der 38-Jährige selbst die Feuerwehr verständigt und dort mitgeteilt hatte, dass es in seiner Wohnung brennen würde, musste eine akute Gefahr für Leib und Leben des 38-Jährigen angenommen werden.

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Durch die anwesende Feuerwehr wurde deshalb die Wohnungstüre gewaltsam geöffnet. In der Wohnung konnte starker Rauch festgestellt werden. Durch die Atemschutzträger der Feuerwehr Spittal an der Drau wurde die Wohnung durchsucht. In der Wohnung konnte der 38-Jährige im Wohnzimmer liegend wahrgenommen und geborgen werden. Die anwesenden Kräfte der Rettung versorgten den Mann und brachten diesen wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung ins Spital.

Fleisch in Pfanne gebraten

Die Wohnung bzw. das Stiegenhaus wurde durch die Kräfte der Feuerwehr belüftet. Im Zuge der Ermittlungen konnte festgestellt werden, dass der 38-Jährige offensichtlich versucht hatte, Fleisch in einer Pfanne am Herd zuzubereiten. Dies misslang und das Grillgut begann derart stark zu rauchen, dass der 38-Jährige von einem Brand ausging und die Feuerwehr verständigte. Weder am Mobiliar noch sonst in der Küche entstand ein Schaden durch die angebrannten Speisereste.